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Krefeld
Freiwillige in Hüls und Traar holten Müll aus der Landschaft

Krefeld. Den Anfang der diesjährigen Aktion "Saubere Stadt" machten am Wochenende die Bürgervereine der beiden nördlichen Krefelder Stadtteile: In Hüls und Traar befreiten wieder viele ehrenamtliche Helfer die Natur im Umfeld von Müll. Die Bürgervereine weiterer Krefelder Stadtteile haben entsprechende Aktionen bereits angekündigt.

Rund 100 Helfer waren der Einladung des Hülser Bürgervereins zur Teilnahme an der Aktion gefolgt, um das Hülser Naherholungsgebiet frühlingsfein aufzuräumen. Wieder wurden rund drei Kubikmeter Müll, darunter Monitore, ein großes Fernsehgerät, viele Elektro-Kleingeräte und neun Fahrzeugreifen, darunter neun Lkw-Pneus, eingesammelt.

Neben einer Gruppe der HSV-Handball-E-Jugend, dem Verband Offene Jugendarbeit und des Waldkindergartens beteiligten sich auch viele Einzelpersonen. Die Gruppe des Waldkindergartens "die Waldameisen", die mit großer Begeisterung das Gelände auf dem Hülser Berg säuberten, bekamen diesmal den Preis für die personenstärkste Gruppe. Nach getaner Arbeit wurden alle Helfer mit einer deftigen Erbsensuppe und Getränken versorgt.

Der Hülser Bürgerverein hatte die Aktion wieder in Zusammenarbeit mit der Katholischen Arbeitnehmerschaft, dem Roten Kreuz und der Stadt Krefeld organisiert. Die Gesellschaft für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft Krefeld (GSAK) stellte neben dem Müllpressfahrzeug auch die Müllsäcke, Mützen und Handschuhe für die Helfer zur Verfügung. Bei der Aktion "Saubere Stadt" reinigen die Hülser Bürger nun seit vier Jahrzehnten jedes Frühjahr mit vielen Helfern das Naherholungsgebiet rund um den Hülser Berg und im Bruch von weggeworfenen Müll. "Wir reinigen aber nicht die Bereiche, in denen Zuständigkeiten festgelegt sind", sagt Klaus-Dieter Ohlig, der Vorsitzende des Bürgervereins. "Wir würden uns jedoch sehr freuen, wenn die Verantwortlichen auch ihren Bereich entsprechend säubern würden." Deshalb fordert der Verein die SWK und die Deutsche Bahn auf, sich um das Umfeld des alten Hülser Bahnhofs zu kümmern. Dasselbe gilt für SWK oder RWE bezüglich des Geländes um die Umspannstation im Bereich Venloer Straße und Mühlenweg. Die GSAK möge sich der Bereiche an den Grünstreifen der Hauptstraßen - Kempener-, St. Huberter Landstraße und der Klever Straße mit dem Bereich der Container am nördlichen Friedhofsparkplatz - annehmen. "Diese Gelände werden nur ungenügend gereinigt und verschandeln das Stadtbild", beklagt der Bürgerverein.

Quelle: RP
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