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Krefeld
Neuer Marketingchef fürs Gemeinschaftstheater

Krefeld: Neuer Marketingchef fürs Gemeinschaftstheater
Saskia Fetten übergibt die Spielplanhefte - und die Marketingaufgaben - an Philipp Peters. FOTO: M. stutte
Krefeld. Nach den Theaterferien gibt es nicht nur auf der Bühne neue Gesichter. Auch hinter den Kulissen stehen Veränderungen an: Nach vier Spielzeiten wechselt die Spitze des Marketings am Theater Krefeld und Mönchengladbach - Saskia Fetten geht, Philipp Peters kommt.

Fetten war seit der Spielzeit 2013/14 Leiterin der Abteilung Kommunikation und Marketing und verantwortlich für die Bereiche PR, Advertising, Online-Marketing, Eventmanagement, Vertrieb, Besucherservice/Kundenmanagement sowie Sponsoring. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der Ausbau von Kooperationen und Netzwerken sowie die Modernisierung und Erweiterung des Online-Bereichs. "Ich habe hier eine Menge Erfahrungen gesammelt, viel gestalten können und tolle Freundschaften geschlossen", resümiert die 36-Jährige, die sich im Bereich der Public Relations- und Strategieberatung selbstständig macht. "Nach so vielen Jahren am Theater muss auch mal etwas Neues kommen, sonst roste ich ein." Begonnen hat Fetten 2008 - noch in der Ära von Jens Pesel - als Assistentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Es folgten Stationen als Dramaturgin für Ballett und von 2010 bis 2013 als Pressereferentin unter der Intendanz von Michael Grosse. "Ich habe einfach große Lust, Neues auszuprobieren und mich weiter zu entwickeln", erklärt sie. Ihr erstes Projekt führt sie nach Berlin. Dem Niederrhein und der Region will sie aber weiterhin erhalten bleiben.

Mit Philipp Peters, der ab Beginn der Spielzeit 2017/18 die Leitung der Abteilung Kommunikation und Marketing übernimmt, kommt erneut ein versierter Theatermensch an das Gemeinschaftstheater: Der gebürtige Düsseldorfer war acht Jahre lang am Theater Augsburg tätig, ebenfalls einem Mehrspartenhaus, zuletzt als Pressesprecher und Persönlicher Referent von Intendantin Juliane Votteler.

Jetzt zieht es Peters wieder ins Rheinland: "Nach meiner Bayern-Exkursion freue ich mich darauf, wieder in meine Heimat zurück zu kehren", sagt der 41-Jährige. "Augsburg ist mir ans Herz gewachsen, ich habe Stadt und Menschen lieben gelernt, aber mit der Region hier bin ich natürlich durch meine Familie und meine Freunde eng verbunden." Krefeld und Mönchengladbach kennt Peters aus seiner Kindheit und Jugend. "Es ist eine Herausforderung, einen Spielplan für zwei Städte zu machen, die so unterschiedlich sind", sagt er. In NRW gebe es mehr Konkurrenz für die Theater als in Bayern, deshalb sei es besonders wichtig, das Profil eines Hauses herauszuarbeiten: "Das Theater ist für die Stadt da", sagt er. Im Augsburger Spielplan hat der Marketingexperte Akzente gesetzt, die sich mit der Stadtgeschichte beschäftigen und einen direkten Bezug zu den Menschen in der Stadt herstellen.

(ped)
 
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