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Lokalsport
Adler wollen den Schwung nutzen

Lokalsport: Adler wollen den Schwung nutzen
Maxi Tobae will trotz Bänderriss gegen Bonn auflaufen. FOTO: Adler
Krefeld. Der Handball-Nordrheinligist will gegen Tabellenführer Bonn nachlegen. Von Sven Schalljo

Die Adler Königshof surfen derzeit auf einer regelrechten Welle. Fünf der vergangenen sechs Spiele entschieden sie für sich. Dabei resultierte die einzige Niederlage aus dem zweiten Spiel eines Wochenendes mit zwei Spielen binnen 48 Stunden, als die Offensive für müde Adler nur 15 Tore produzierte, was selbst bei starker Abwehr (19 Gegentore) nicht zum Sieg bei den Wölfen Nordrhein reichte. Doch unter den Erfolgen waren auch zwei, die aufhorchen ließen. Denn sowohl TuSEM Essen II, als auch der Bergische HC II liefen aufgrund der Spielpause bei den Profis durch die Handball-Europameisterschaft massiv verstärkt durch Zweitligaspieler auf. Dennoch gewannen die kampfstarken Adler beide Spiele - und das in beiden Fällen hochverdient. "Bei solchen Spielen muss ich mein Team natürlich gar nicht motivieren. Die Jungs wollen den Profis zeigen, dass wir auch in der vierten liga guten Handball spielen", sagte Trainer Dirk Wolf. Doch auch für den Samstag macht er sich hinsichtlich der Motivation keine Sorgen, denn der Tabellenführer TSV Bonn kommt in die MSM-Halle. Im Hinspiel waren die Adler nach starker Leistung noch knapp unterlegen. Am Ende fehlte die Erfahrung gegen den Aufstiegsfavoriten. Doch seitdem hat sich die Mannschaft enorm weiterentwickelt und rückte nun gar auf Rang fünf vor. Dabei ließen sie im Saisonverlauf noch einige Punkte unglücklich liegen.

Das zeigt, wie gut das Team sich in der neuen Liga eingefunden hat. Für den Samstag (19.30 Uhr) hoffen alle Beteiligten auf eine große Kulisse, um den zuletzt starken Adlern noch den Extra-Kick zu geben. Dabei kann Trainer Wolf vermutlich bis auf Ersatzkeeper Stefan Graetke, (Saisonende nach Schulterverletzung) vermutlich in Bestbesetzung antreten. Auch Maxi Tobae wird voraussichtlich trotz Bänderriss im Sprunggelenk auflaufen. Gerade er ist auch ein wichtiger Faktor gegen de aggressive 4-2-Deckung der Gäste. Es ist das Spiel der beiden besten Abwehrrehen der Liga. So könnte der zuletzt überragende Paul Keutmann im Tor einmal mehr den Unterschied machen.

Quelle: RP
 
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