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Lokalsport
Für Adler Königshof geht es Samstag zum Aufsteiger

Handball-Oberligist. Handball: Gegen den TSV Aufderhöhe kann Trainer Dirk Wolf im Kellerduell personell auf dem Vollen schöpfen. Von Senthuran Sivananda

Die Handballer der DJK Adler Königshof kehren am Samstag aus einer zweiwöchigen Pause zurück. Während die Adler am vergangenen Wochenende in der ungeraden Liga mit 13 Mannschaften aufgrund des Rückzuges vom TV Jahn Hiesfeld spielfrei hatten, trat der Rest der Liga an. Für die Königshofer bedeutete es, dass der Rückstand zu den oberen Plätzen weiter anwuchs und ihr Saisonziel, die Qualifikation zur neuen Nordrheinliga, vorerst außer Reichweite ist.

Derzeit stehen die Adler mit 4:10 Punkten auf dem drittletzten, also elften Tabellenplatz. Nur der TV Lobberich (2:12) und DJK Unitas Haan (2:14) haben bislang noch wenige Zähler eingesammelt. Der Rückstand auf Tabellenplatz acht, der am Ende noch zur Qualifikation zur Nordrheinliga reichen könnte, beträgt drei Zähler. Der auf den sechsten Rang, der sicher zur Teilnahme an der neuen vierten Liga berechtigt, sogar schon fünf Punkte.

Einen Platz vor den Adlern befindet sich der nächste Gegner der Königshofer. Aufsteiger TSV Aufderhöhe verbucht zwar bisher einen Punkt mehr auf der Habenseite, aber hat auch ein Spiel mehr bestritten. Hinter dem altmodischen Namen verbirgt sich ein Stadtteil Solingens. Die Klingenstädter sind mit einer "Hobbytruppe" in die Oberliga aufgestiegen, die allerdings über sehr viel Erfahrung verfügt. Zum Team gehören der 40-Jährige Ex-Nationalspieler Mirko Bernau sowie die ehemaligen Zweitliga-Handballer Frank Berblinger (38) und Tim Zulauf (32). Bernau steht allerdings mit einem Bänderriss diesmal nicht zur Verfügung. Am vergangenen Wochenende unterlagen die Solinger Vorstädter der SG OSC Wölfe Rheinhausen mit 25:27 - gegen eben diese Duisburger gelang es den Königshofer noch vor drei Wochen den zweiten Saisonsieg einzufahren.

Es wird darauf ankommen, dass die Adler die in der bisherigen Saison gezeigten Schwächen im Angriff in den Griff bekommen. "Wir haben die freie Zeit zur Regeneration und Weiterentwicklung genutzt", sagt Adler-Trainer Dirk Wolf, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Und um den Anschluss nach oben zu halten, ist ein Sieg am Samstag um 19.15 Uhr in Solingen wichtiger denn je. Bei einer Niederlage besteht die Gefahr, dass die Konkurrenzen weiter davon eilt.

Quelle: RP
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