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Lokalsport
HSG siegt deutlich gegen Lemgo II

Dritte Liga. Handball: Der Krefelder Drittligist setzte sich im Heimspiel mit 26:20 durch. Von Sven Schalljo

Mit einem überzeugenden 26:20 (16:8)-Sieg gegen die HSG Lemgo II setzte die HSG Krefeld am Samstagabend vor 451 Zuschauern in der Glockenspitzhalle ihren sehr guten Saisonstart fort. Die Krefelder gingen nach dem überzeugenden und emotionalen Sieg im Spitzenspiel gegen Bayer Dormagen vor Wochenfrist mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung gegen den Tabellenvorletzten.

Auch wenn sie unter der Woche Probleme mit Erkältungen hatten, konnten die Schwarz-Gelben bis auf die Langzeitverletzten Michel Mantsch und Hannes Hombrink in Bestbesetzung antreten. Die Eagles legten in der Begegnung, gestützt auf einen bärenstarken Philipp Ruch, der gleich in der Anfangsphase tolle Paraden in Serie zeigte, los wie die Feuerwehr und führten nach einer knappen Viertelstunde souverän mit 7:3. Und das, obschon Trainer Olaf Mast viel rotierte und beispielsweise den leicht angeschlagenen Kapitän Marcel Görden komplett schonte.

Trotz der souveränen und insgesamt durchaus überzeugenden Leistung der Hausherren reichte die Stimmung in der Halle allerdings nicht an die tolle Atmosphäre der Vorwoche heran, was aber ob der weit geringeren Besucherzahl auch zu erwarten war. Die HSG aber blieb dessen ungeachtet zunächst konzentriert und baute den Vorsprung sukzessive weiter aus. So ging es mit einem deutlichen 16:8 in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang schlichen sich im Gefühl des sicheren Sieges dann zunehmende Ungenauigkeiten im Abschluss der Eagles ein. So verpassten sie es, die Partie frühzeitig auch deutlich auf ihre Seite zu ziehen und ließen den Gegner wenigstens noch einigermaßen in der Begegnung, obschon der Vorsprung auch nach 40 Minuten mit 18:12 noch sehr komfortabel war. Dennoch nahm Trainer Mast jetzt eine Auszeit und forderte mehr Konzentration seiner Mannen ein. Diese jedoch lieferten zunächst, bis auf den weiterhin hervorragenden Ruch im Tor, nicht. Der Spielfluss der ersten 30 Minuten war verflogen und die Partie verflachte.

In der Schlussviertelstunde agierten die Hausherren dann zumindest wieder konzentrierter in der Defensive, profitierten aber dabei auch von einigen haarsträubenden technischen Fehlern der Gäste. So plätscherte das Spiel bis zum 26:20-Endstand dahin. "Wir haben heute etwa 40 Minuten sehr gut gespielt, haben aber auch unsere Schwächephase gehabt", sagte Trainer Olaf Mast nach dem Spiel.

HSG Krefeld: Ruch, Nippes - Schiffmann, Görden, Schneider (4), Vonnahme, Reinarz, Gentges (3), Kuhfuß (4), Liesebach (2), Zimmermann (7/5), Ciupinski (6), Janus, Heuft.

Quelle: RP
 
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