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Schwere Zeiten für den TSV Bockum

Lokalsport: Schwere Zeiten für den TSV Bockum
Starten für Bockum in der Verbandsliga (v.l.): Jens Böhnisch, Dinesh Rao, Marco Kasperek, Marc Matyas, Ralf Radtke und Bernd Delbos. FOTO: Lammertz
Verbandsliga. Tischtennis: Auch der TTC Blau-Weiß Krefeld sieht Abstiegskampf entgegen. Von Frank Langen

Der TSV Bockum ist in der Verbandsliga seit Jahren eigentlich ein fester Bestandteil, gehört sozusagen schon fast zum Inventar der Liga. Dennoch brechen zur Saison 2017/18 schwere Zeiten für das Team um Mannschaftsführer Dinesh Rao an. Bockum hat mit Philipp Loeper einen wichtigen Stammspieler verloren, der zum Ligarivalen Kempener LC gewechselt ist. An seiner Stelle rückt aus der zweiten Mannschaft "Altmeister" Ralf Radtke hoch. Zusätzlich steht mit Marco Kasperek ein weiterer Akteur für alle Fälle aus dem Reserveteam als Ersatzmann bereit. Dies ist auch dringend notwendig, da sowohl Bernd Delbos als auch Christoph Pauly in der Vergangenheit mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Rao hofft aber, dass beide Spieler zu Beginn der Saison wieder voll einsatzfähig sein werden. Unter diesen Voraussetzungen wird der Blick eher nach unten gerichtet. So gilt es zumindest die Aufsteiger Wesel-Flüren, Olympia Bottrop, Adler Frintrop II und BW Krefeld hinter sich zu lassen, damit das Abstiegsgespenst nicht den Bockumern im Nacken ist und eventuell sogar der Abstieg droht.

Für den TTC Blau-Weiß Krefeld kann es als Aufsteiger in die Verbandsliga eigentlich nur ein Ziel geben: Jeder Spieler sollte das Beste aus sich herausholen und versuchen, alles zu geben. Nur so können die Blau-Weißen dem mit Sicherheit drohenden Abstiegskampf entgegenwirken, denn die Krefelder werden zumeist als erster Abstiegskandidat genannt. "Für uns war der Aufstieg vergangene Saison ein Bonus, ein Klassenverbleib wäre diesmal auch als solcher anzusehen", sagt TTC-Vorsitzender Sven Coenen. Mit Sebastian Mighali (Solingen) und Cedric Stammen (2. Mannschaft) verliert der Aufstiegskader zwei Stammspieler, wobei mit Dennis Wienands ein erfahrener Routinier aus der eigenen Reservemannschaft wieder hinzustößt Über die Sommerpause wurde schon frühzeitig trainiert, um dann gesetzte Vorhaben Nichtabstieg mit viel Engagement entgegen zu treten. Den Feinschliff dazu gab es dazu bei einem Trainingslager am vergangenen Wochenende, bevor es am Samstag (18.30 Uhr) bei der Zweitvertretung des SC Bayer Uerdingen mit der Saison so richtig losgeht.

Quelle: RP
 
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