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Lokalsport
TV Oppum ist in der Favoritenrolle

Verbandsliga. Handball: Schlusslicht Hiesfeld hat aber schon mehr Tore erzielt, als der TVO. Von Marcel Püttmanns

Der TV Oppum ist derzeit das Paradoxon der Verbandsliga. Mit gerade einmal 143 erzielten Treffern führt der Altmeister das Tableau als Spitzenreiter an. Zum Vergleich: Der Tabellenletzte Hiesfeld kommt auf fünf Tore mehr auf der Habenseite. Dies belegt zum einen die außergewöhnlich starke Abwehrarbeit des Spitzenreiters, zeigt jedoch auch statistisch auf, dass längst noch nicht alles vollkommen glatt läuft.

Nun könnte naheliegenderweise dahingehend argumentiert werden, dass derjenige, der nicht einmal 21 Gegentore im Schnitt pro Spiel kassiert, offensiv kein Feuerwerk abzubrennen braucht. Darauf will sich Trainer Ljubomir Cutura aber nicht einlassen. "Natürlich haben wir im bisherigen Saisonverlauf in vielen Situationen überragend verteidigt. Damit konnten wir die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff hervorragend kompensieren. Auf Dauer wird das jedoch nicht immer klappen. Gerade im Rückraum muss mehr passieren. Vieles ist aktuell nur halbherzig", lautet die klare Analyse des Oppumer Übungsleiters Für neue Impulse sollte bald wieder Moritz Krumschmidt sorgen können, der nach langwieriger Verletzung kurz vor seinem Comeback steht.

Am Samstag (18.15 Uhr) wartet mit dem Schlusslicht TV Jahn Hiesfeld II an der Scharfstraße ein machbares Pensum auf den Altmeister. Alles andere als ein Sieg und den damit verbundenen Ausbau der imposanten Heimserie wäre eine faustdicke Überraschung. "Wir sind selbstverständlich klarer Favorit in dieser Begegnung. Wir haben alle Chancen und es selber in der Hand, uns weiter oben festzusetzen. Nichtsdestotrotz gibt es keinen Grund zur verfrühten Euphorie. Wir genießen den aktuellen Status, haben auf lange Sicht jedoch noch gar nichts erreicht", betont Cutura, der im Vorfeld trotz der Favoriten olle Vorsichtig walten lässt.

Quelle: RP
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