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Tischtennis
Auftaktniederlage im rassigen Derby

Erkelenz. Tischtennis: Der TV Erkelenz verliert bei seinem ersten Auftritt in der Verbandsliga mit 6:9 gegen den TuS Wickrath. Nach zwei Siegen in den Eröffnungsdoppeln geht das Spitzenduo komplett leer aus. Von Helmuth Weidenhaupt

Nach dem verschobenen Saisonauftakt griff jetzt auch das Verbandsliga-Tischtennisteam des TV Erkelenz ins Meisterschaftsgeschehen ein. Und im ersten Heimspiel der Saison sahen die Zuschauer gleich ein rassiges Lokalderby voller Spannung und Emotionen zwischen den Verbandsligateams des TV Erkelenz und des TuS Wickrath.

Dabei erwischte der ETV den besseren Start und erzielte in den Eröffnungsdoppeln durch Frank Picken und Zugang Ufuk Alaz (3:2 gegen Rix/Lee) und Egidio Brigante an der Seite von Esat Alaz (3:2 gegen Brandner/Korakas) bei einer Niederlage von Andreas Hochhausen und Oliver Winkelnkemper (1:3 gegen Cheng/Stralek) ein leichtes 2:1-Plus.

Und eng blieb es auch in der Folge: Acht Partien gingen in den Entscheidungssatz, wobei sich freilich bei einer 4:4-Bilanz Glück und Unglück die Waage hielten. Im oberen Paarkreuz gelang den Erka-Städtern allerdings kein Punktgewinn. Andreas Hochhausen und Frank Picken mussten sich dem neuen Wickrather Chinesen Zhiqiang Cheng klar geschlagen geben. Gegen den ehemaligen ETV-Crack Michael Rix war bei den Fünfsatzniederlagen der heimischen Spitzenakteure freilich auch ein wenig Pech im Spiel.

Mager war ebenfalls die Ausbeute in der Mitte: Nur Oliver Winkelnkemper konnte sich gegen Ben Lee in fünf hart umkämpften Sätzen behaupten, während Esat Alaz gegen Stralek und Lee ohne Satzgewinn blieb. Im unteren Paarkreuz blieb unterdessen Egidio Brigante gegen Christos Korakas und Philip Brandner ungeschlagen und Youngster Ufuk Alaz behauptete sich gegen Brandner klar mit 3:0, musste im letzten Einzel der Partie gegen Korakas aber nach fünf spannenden Sätzen die Waffen strecken, womit der 9:6-Erfolg der Gäste aus der Schlossstädter feststand.

Mit der gezeigten Leistung können die Erkelenzer aber trotzdem zufrieden sein. Es wird noch genügend Möglichkeiten geben, gegen schwächere Gegner zu punkten und so das Saisonziel Klassenerhalt zu realisieren.

Quelle: RP
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