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Tischtennis
ETV will nicht in Ehrfurcht erstarren

Tischtennis: ETV will nicht in Ehrfurcht erstarren
Im Hinspiel gegen Spitzenreiter TTF DJK Kreuzau sorgte Andreas Hochhausen (r.) mit seinem Sieg im Spitzenpaarkreuz für eine Überraschung. Im Rückspiel wollen nun seine Mitspieler vom ETV nachziehen. FOTO: JÜRGEN LAASER (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Tischtennis: Der Verbandsligist aus der Erka-Stadt steht vor einer ganz hohen Hürde - er gastiert morgen Abend beim Tabellenführer TTF DJK Kreuzau. Die 5:9-Niederlage aus dem Hinspiel macht der Crew um Frank Picken aber Mut. Von Helmuth Weidenhaupt

Nach dem gelungenen Rückrundenstart hat Verbandsliga-Neuling TV Erkelenz morgen ab 18.30 Uhr eine Hürde vor der Brust, die wohl kaum zu nehmen ist. Die TTF DJK Kreuzau gehören nicht nur seit Jahren zu den Arrivierten der Liga, sie sind derzeit auch mit nun schon drei Zählern Vorsprung auf die Konkurrenz Tabellenführer und gelten als heißester Anwärter auf den Oberliga-Aufstieg. Trotzdem wird die Truppe um ETV-Kapitän Frank Picken nicht in Ehrfurcht erstarren. Immerhin brachten die Erkelenzer schon beim 5:9-Hinspiel den Favoriten ganz schön in Verlegenheit und erzielten im Spitzenpaarkreuz sogar eine sensationelle 3:1-Bilanz (Picken 2:0, Hochhausen 1:1). Wenn jetzt an den übrigen Brettern noch ein bisschen mehr kommt, könnte es wieder eng werden.

Für die Erkelenzer Reserve begann in der Hinrunde das Landesliga-Leben erst so richtig mit dem morgigen Match gegen SuS Borussia Brand II. Vorher hatte der Neuling gegen Baesweiler (4:9) und Porselen (1:9) kräftig Lehrgeld bezahlt. Beim überraschenden 9:7-Hinspielsieg trumpften vor allem die ETV-Doppel (3:1) auf, was letztlich die Entscheidung brachte. Gelingt ein ähnlicher Coup auch vor eigenem Publikum, könnte dies die Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt einen großen Schritt vorwärtsbringen. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Heimrecht genießen auch die hiesigen Bezirksligisten SV/TTC Baal und TTC BW Kipshoven. Baal erwartet heute ab 20 Uhr mit TTC SW Elsen einen direkten Rivalen im Abstiegskampf. Das Hinspiel verlor die Kroyer-Sechs knapp mit 6:9, nicht zuletzt, weil im unteren Paarkreuz kein einziger Punktgewinn gelang. An eigenen Tischen und mit Unterstützung der Fans soll diese Scharte diesmal ausgewetzt werden.

Für Kipshoven wird die Situation nach den letzten Negativ-Auftritten immer aussichtsloser. Der Gegner TuS Wickrath III gehört zwar nicht zur Hautevolee der Liga, belegt aber einen soliden Mittelfeldplatz. Zudem haben sich die Blau-Weißen gegen Teams des Wickrather Nachbarn schon immer schwergetan. Aber vielleicht nehmen sich Michael Caspers und seine Teamkollegen ja ein Beispiel am Freiherrn von Münchhausen und ziehen sich am eigenen Schopf aus dem Abstiegssumpf. Beginn ist morgen um 18.30 Uhr.

Auch für Bezirksklasse-Neuling TTV Hilfarth wird es allmählich höchste Zeit, das eigene Konto mal wieder ein wenig aufzupolieren. Beim Tabellennachbarn TTC Hardt/Venn, gegen den man schon das Hinspiel mit 9:5 gewann, bietet sich eine willkommene Gelegenheit dazu. Hilfreich könnte sein, dass Altmeister Henning Henßen nach seiner Reaktivierung wieder in Form zu kommen scheint.

Das Treffen zwischen dem TTC Windberg (2.) und TV Erkelenz III (5.) firmiert zwar als Spitzenspiel, für die Erka-Städter hat der Ausgang aber allenfalls marginale Bedeutung. In den Kampf um die Aufstiegsplätze kann die Jennessen-Crew wohl kaum noch eingreifen, zumal sie viel zu selten in Stammbesetzung antreten kann.

Um so mehr drückt man beim TTC Arsbeck dem Nachbarn die Daumen. Bei einem nahezu sicheren Arsbecker Sieg gegen Tabellenschlusslicht DJK SC Mülhausen II morgen ab 18.30 Uhr würde eine Windberger Niederlage für das Otto-Sextett den Sprung auf den zweiten Tabellenrang bedeuten, der am Saisonende zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigt.

Die Bezirksliga-Damen des TV Hückelhoven-Ratheim können eigentlich nur noch positiv überraschen. Im Hinspiel kassierte man bei der DJK Holzbüttgen V mit 0:8 eine Klatsche. Das will man morgen ab 18.30 Uhr vor eigenem Publikum korrigieren, auch wenn mehr als die Relegation nicht zu schaffen ist.

Quelle: RP
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