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Langenfeld/Köln
Langenfelder Malteser helfen nach Bombenfund in Köln

Langenfeld/Köln. Der Malteser-Hilfsdienst aus Langenfeld hat am Donnerstag nach einem Bombenfund in Köln dabei geholfen, ein Seniorenzentrum zu evakuieren. Im Stadtteil Riehl war am Tag zuvor bei Bauarbeiten eine 10-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden entdeckt worden.

"Wir haben dann Teile unserer Katastrophenschutz-Einheit zur Unterstützung bei der Evakuierung alarmiert", sagt der Langenfelder Malteser-Sprecher Christian Nitz. "Angefordert wurden zwei Krankenwagen und ein Transporter." Sechs ehrenamtliche machten sich am Donnerstagmorgen um 5 Uhr auf.

Rund um die Fundstelle der Bombe mussten etwa 3500 Menschen ihre Wohnungen und das abgesperrte Gebiet verlassen. Unter der Leitung der Berufsfeuerwehr Köln halfen die Langenfelder Malteser dabei, etwa 200 bettlägerige Menschen aus dem städtischen Seniorenzentrum Riehl in Sicherheit zu bringen. "Unsere Mitarbeiter haben sie nacheinander in unseren beiden Krankenwagen in andere Betreuungseinrichtungen gebracht", berichtet Nitz. Der Transporter beförderte die Rollatoren und Rollstühle von denjenigen Senioren, die noch mobil sind und in einem Bus in Sicherheit gebracht wurden.

Um 15.55 Uhr entschärften Spezialisten die Bombe, die neben dem Heckzünder noch einen weiteren Zünder hatte. Oberbürgermeisterin Henriette Reker äußerte sich erleichtert und lobte alle haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte für deren großen Einsatz.

(mei)
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