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Badminton: Langenfeld macht sich Mut

Lokalsport: Badminton: Langenfeld macht sich Mut
Wir geben alles: Sven Eric Kastens, Philipp Wachenfeld, Johannes Szilagyi, Przemyslaw Wacha, Samual Hsiao, Karoliine Hoim und Fabienne Köhler (von links) sind bereit. FOTO: Karina Schymiczek
Langenfeld. Der Zweitligist liefert sich am letzten Doppelspieltag der Saison 2015/2016 im Kampf um den Aufstieg ein Fernduell mit dem Spitzenreiter Emsdetten. Beide Teams sind punktgleich, aber der Tabellenführer hat das bessere Spielverhältnis. Von Dirk Neubauer

Vier Spiele trennen den Flop vom Happy End. Nach Punkten liegen der TV Emsdetten auf Platz eins und der FC Langenfeld auf Platz zwei in der 2. Badminton-Bundesliga Nord gleichauf - beide mit 19:5 Zählern. Nun naht das Wochenende der Entscheidung, an dem der Aufsteiger in die Bundesliga ermittelt wird. Langenfeld tritt am Samstag (13 Uhr) beim 1. BC Wipperfeld an, der momentan Platz fünf in der Tabelle einnimmt. Und zum Saison-Abschluss kommt am Sonntag (14 Uhr) der Sechste STC BW Solingen in die Halle am Konrad-Adenauer-Gymnasium. Für FCL-Teamsprecher Philipp Wachenfeld ist die Vorgabe klar: "Wir versuchen, unsere Spiele möglichst hoch zu gewinnen - und werden dann am Sonntagabend wissen, ob es für den Aufstieg gereicht hat."

Das klingt im Unterton eine Spur gereizt und drückt eben dadurch die Lage der Langenfelder Badminton-Seele aus. Nahezu über die gesamte Saison hat der FCL das Feld angeführt und bei allen Gelegenheiten versichert, in diesem Jahr tatsächlich aufsteigen zu wollen - anders als in den vergangenen Jahren, als diese Möglichkeit ungenutzt blieb. Kürzlich zog Emsdetten punktemäßig gleich und nach Spielen sogar an den Langenfeldern vorbei, die mit dem 4:4 gegen die SG EBT Berlin wertvollen Boden verloren. Jetzt hat Emsdetten 19:5 Zähler und 68:28 Zähler, während der FCL bei 19:5 Punkten und 64:32 Spielen steht.

"Die Emsdettener haben es hinbekommen, trotz Olympiaqualifikation konstant in Bestbesetzung anzutreten", erklärt Wachfeld. Doch der Blick zurück bringt nichts. Nach dem aktuellen Stand der Dinge sind beim FC Langenfeld alle Spieler gesund an Bord - auch Maxime Moreels, den Adduktorenprobleme zuletzt zu einer Pause zwangen.

Gegen den Aufsteiger aus Wipperfeld unterlag Langenfeld in der Hinrunde mit 3:5, was angesichts der aktuellen Tabellenlage besonders schmerzt. Damals fehlten den Langenfeldern mehrere wichtige Akteure. Gegen Solingen gewann der FCL damals mit 6:2 - und zum Saisonausklang soll es mindestens ein Ergebnis in derselben Höhe geben. Wachenfeld: "Es wäre sicher schön, wenn man die Saison mit einem Sieg in eigener Halle beendet."

Und dann kommt ein Satz, der unter die Kategorie "Pflichtkommunikation ohne Ansehen des Wahrheitsgehalts" fällt. Natürlich werde der FCL nicht ständig auf den TV Emsdetten schielen, sondern bestmöglich die eigenen Chancen nutzen. Sicher ist allerdings, dass der vermutlich ebenfalls in Bestbesetzung antretende Titelkonkurrent wohl patzen müsste, damit Langenfeld aufsteigt. Es sieht im Augenblick ganz danach aus, dass der FCL ein kleines Wunder braucht.

Quelle: RP
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