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Lokalsport
Fast-Break experimentiert, Opladen braucht noch einen Sieg

Leverkusen. Der Jüngste ist Tim Dahmen (15) und der Älteste ist Carsten Wiechmann (48) - die verbleibenden Partien der Basketball-Oberliga bieten Fast-Breaks Trainer Thomas Pimperl personell wie taktisch ein riesiges Experimentierfeld.

"Die Spielzeit wird an alle Jungs gleichmäßig verteilt. Wir werden in verschiedenen Rotationen einiges ausprobieren", kündigt der Coach an. Die Ergebnisse, das zeigte bereits das 76:77 bei Südwest Köln am vorigen Spieltag, sind zweitrangig. Ansonsten hätte der Coach der Steinbücheler auf die verschenkten Punkte wohl deutlich empfindlicher reagiert: "Wir haben dem Gegner den Sieg überlassen - geschenkt. Heute bekommen wieder andere Spieler ein bisschen Praxis", sagt Pimperl. Wenn seine Spieler zumindest Platz sechs halten wollen, sollten sie heute gegen den Vorletzten Dellbrück (Sporthalle Steinbüchel-West, 19.30 Uhr) gewinnen.

Siegen wollen auch die Bayer Giants II heute - allerdings weniger wegen der Abschlusstabelle, in der die Riesen mindestens auf Rang fünf sein werden. Jacques Schneiders Team geht es wie schon beim Sieg über Spitzenreiter Zülpich um den Beweis, selbst zu den Topteams der Oberliga zu gehören. Der TV Neunkirchen (Herbert-Grünewald-Halle, 18 Uhr), derzeit Tabellendritter, ist das Team der Stunde und darf sich noch realistische Hoffnungen auf den Vize-Titel machen. Die junge Giants-Mannschaft hat allerdings mehrfach bewiesen, dass sie das Potenzial besitzt, Gegner in dieser Größenordnungen zu besiegen - erst recht zuhause. Dafür braucht es aber mehr Konzentration als bei den Spielen gegen Hürth und Opladen, in denen Schneider eine Flut an individuellen Fehlern beklagte: "Wir hatten zuletzt zu viele Phasen, in denen wir überhaupt keinen Rhythmus hatten, vielleicht haben wir da aber auch zu früh und zu viel gewechselt. Gegen Neunkirchen werden wir daher wohl mit kleinerer Rotation spielen", kündigt der Bayer-Coach an.

Morgen muss TuS 82 Opladen bei Schlusslicht Haaren antreten. Wenn die Konkurrenz heute mitspielt, hat das Team von Nadine Homann ohne eigenes Zutun den Klassenerhalt gesichert - auch, weil die Gefahr einer Zwangsversetzung minimal ist. "Nach ganz unten kann nichts mehr passieren, aber ich will auch nicht auf Platz neun oder zehn abrutschen", sagt die Trainerin der 82er. Mindestens ein Sieg soll deshalb noch her.

Haaren, so Homann, sei eine Pflichtaufgabe: "Wir wollen ganz bestimmt nicht das einzige Team sein, das gleich zweimal gegen den Letzten verliert." Zudem verlange auch der schwache Auftritt im Derby gegen die Bayer Giants nach Wiedergutmachung.

(sl)
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