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Lokalsport
Grit Schneider warnt ihr Team vor Zufriedenheit

Leverkusen. Trainer sind ja bekanntlich nie gänzlich zufrieden. "Zufriedenheit ist bestenfalls Stillstand, schlimmstenfalls Rückschritt", sagt deshalb auch Grit Schneider. Die Trainerin von BBZ Opladen muss dieser Tage zwar tief graben, um Kritikpunkte im Spiel ihrer Mannschaft zu finden, die ungeschlagen mit vier Punkten Vorsprung nach zehn Spieltagen die Regionalliga-Tabelle einsam anführt. Fündig wird die Übungsleiterin indes ausgerechnet bei der Konkurrenz.

"Bensberg sollte uns ein warnendes Beispiel sein. Die sind letztes Jahr auch ungeschlagen durch die Hinrunde marschiert und am Ende dann doch nur Dritter geworden", betont die Opladener Trainern. Ihre Mannschaft stehe zurecht ganz oben, da gäbe es nichts kleinzureden, in der Realität habe man aber noch nichts erreicht, so Schneider. Das nächstgelegene Ziel sei deshalb, die erste Halbserie verlustpunktfrei zu überstehen.

Nach den zu jeder Zeit ungefährdeten Erfolgen über die starken Teams aus Herne und Rhöndorf wartet am morgigen Sonntag mit dem Tabellenzehnten Hürth (Heisenberg-Halle, 16 Uhr) eines der Leichtgewichte - und dass ausgerechnet die zweitschwächste Offensive der Liga Opladens Defensiv-Bollwerk ins Wanken bringt, scheint unrealistisch. Mit einem Selbstläufer rechnet Schneider aber freilich nicht. Dass alles andere als ein klarer Sieg einer dicken Enttäuschung gleichkäme, verhehlt sie aber auch nicht.

(sl)
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