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Handball
SG Langenfeld II geht im "Auswärts-Heimspiel" unter

Langenfeld. Für den Handball-Verbandsligisten SG Langenfeld II (SGL) war das Auswärtsspiel beim TuS Lintorf in dieser Saison die bereits zweite Reise nach Ratingen. Weil die SGL um Coach Frank Holzweißig gestern unbedingt die erste Mannschaft beim Amateurpokalfinale in Hamburg unterstützen wollte, bat sie Gegner Lintorf um eine Verlegung. Dem passte diese Idee in den Plan: Kurzerhand tauschten beide Mannschaften das Heimspielrecht und verschoben das Match auf Freitagabend - was für die Gäste allerdings mit einem unerfreulichen Erlebnis endete. Von Moritz Löhr

Wie schon im Hinspiel (25:30) setzten sich die Ratinger durch. Am Ende kassierte die SGL mit dem 22:32 (12:16) gar eine deutliche Niederlage. "Es hat vom Kopf und der Kraft nicht gepasst", fand Langenfelds Trainer Holzweißig, der vor allem in der Mentalität seines Teams die Gründe für die Pleite sah: "Lintorf wollte mehr gewinnen. Das muss man unter dem Strich sagen."

Ohne Steffen Hmabrock und Frederic König entwickelten die Gäste vor allem in der Offensive zu wenig Durchsetzungskraft. Es fehlte an einfachen Toren gegen die Ratinger, auch wenn sich das in den Spielanteilen zunächst nicht eindeutig widerspiegelte. Die SGL hielt die Begegnung trotz zwischenzeitlich größeren Rückstands spannend, musste aber kurz vor Pausenpfiff aufgrund mehrerer schneller Tempogegenstöße abreißen lassen.

"Danach wollten wir noch einmal alles geben, aber dann hat es einfach zu sehr am Kampf gefehlt", meinte Holzweißig. Auch der Einsatz von Fabian Wansing änderte an der späteren Niederlage nichts. Der ehemalige Langenfelder war aufgrund der kritischen Personalsituation kurzerhand vom Trainer reaktiviert worden.

Am kommenden Samstag will Langenfeld beim letzten Spiel des scheidenden Coaches Holzweißig noch einmal alles raushauen. "Ich möchte nächste Woche ein anderes Gesicht sehen", betont der Trainer, der sich bereits vor einigen Monaten mit dem Verein verständigte, nach der Spielzeit nicht mehr als Coach des Verbandsliga-Teams weiterzumachen. Holzweißig bleibt aber Jugendkoordinator und wird auch die sportliche Verantwortung über die A-Jugend behalten.

SGL II: Jahn, Ißling (4), Kolletzko (4/2), Guggenmos, Justen, Wiebenga (1), Schlossmacher (1), Klimke, Klaudius (5), Wansing (2), Fischer (5).

Quelle: RP
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