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Lokalsport
SGL geht mit großem Volleyball-Kader in die Saison

Langenfeld. Trainer Michael Wernitz hat für den Regionalligisten künftig 15 Spielerinnen zur Verfügung. Von Fabian Schmitt

Es hat einige Wochen gedauert, doch nun sind die Kaderplanungen des Volleyball-Regionalligisten SG Langenfeld (SGL) weitestgehend abgeschlossen. Rund zwei Monate vor dem Start in die neue Saison steht fest, dass das Team von Trainer Michael Wernitz ab sofort 15 Spielerinnen umfasst. "Es wird nicht einfach, mit so einer großen Mannschaft zusammenzuarbeiten", sagt Wernitz, "ich habe den Mädels von Anfang an gesagt, dass es schwierig wird. Wer es nicht riskieren möchte, am Spieltag einmal nicht im Kader zu stehen, darf gehen. Trotzdem ist ein großer Kader auch gut für mich, weil ich durch ihn viele Alternativen habe."

Die Größe des Kaders nimmt derart große Ausmaße an, da vier Neuzugänge dazustoßen. Nachdem Vivien Tänzler vor zwei Jahren zum VC Allbau Essen wechselte, kehrt die Diagonalspielerin an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Der Grund: "Essen hatte nach dem Aufstieg in die 2. Liga keine Verwendung mehr für Vivien. Wir haben jetzt eine Alternative zu Jana Nahrstedt bekommen", freut sich der SGL-Coach. Zusätzlich wird Svenja Tillmann auf die Diagonal-Position wechseln.

Dass Steffi Lippert (Libera/Außen-Annahme) nach ihrer Elternzeit ihre Karriere fortsetzt, freut die Langenfelderinnen besonders. Wernitz: "Steffi will es noch mal wissen. Wie sie die Spiele wahrnehmen kann, wird man sehen. Sie ist auf jeden Fall eine sichere Annahmespielerin und für uns eine Unterstützung."

Die dritte Verstärkung ist Sarah Brust (AVC Köln), die Wernitz bei einem Turnier aufgefallen ist und sich ebenfalls auf der Außen-Annahme am wohlsten fühlt. Darüber hinaus stößt die Mittelblockerin Sanja Lakicevic (Oberaußemer VV) zum Team dazu. "Sanja ist groß gewachsen und gut im Block", lobt Wernitz, "sie ist fleißig, lernwillig und will deshalb immer die Vorgaben umsetzen."

Zuletzt überlegten die erfahrenen Spielerinnen Diana Kiss und Jana Nahrstedt, ob sie ihre Karriere nach dem Abstieg aus der 3. Liga West fortsetzen sollten. Nach einiger Bedenkzeit entschieden sie sich nun dazu, weiterhin aktiv mitzuwirken. Wernitz: "Sie fühlen sich wohl in Langenfeld und der Verein ist für sie direkt um die Ecke." Es gab nun im Training noch einige Probespielerinnen, die sich aber wieder verabschiedeten, weil sie bei der SGL wohl nicht genügend Spielpraxis gesammelt hätten.

Um die Vorbereitung auf die neue Spielzeit abwechslungsreicher zu gestalten, schlug Wernitz jetzt auch noch drei mögliche Turniere vor. Weil an den drei Terminen indes wahrscheinlich die beiden Zuspielerinnen Carina Zandt und Vivian Brauns verhindert sind, steht eine Teilnahme an den Turnieren noch in der Schwebe.

Sicher ist jedoch, dass die SGL sich beim Ligastart Ende September wieder von ihrer besten Seite präsentieren will. "Das Wort Aufstieg nehme ich erstmal gar nicht in den Mund", beteuert Wernitz, "wir wollen jetzt vorher die Neuzugänge integrieren und junge Spielerinnen, wie zum Beispiel Felicitas Christ, sollen in unserer Mannschaft zu einer festen Größe werden."

Der Neuaufbau nach dem Abstieg benötigt anscheinend noch ein wenig Zeit.

Quelle: RP
 
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