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Kreis Mettmann
Wo man im Kreis Mettmann campen kann

Kreis Mettmann: Wo man im Kreis Mettmann campen kann
Wer campt, der muss mit Überraschungen rechnen: So mussten Iris und Volker aus Mettmann vor zwei Jahren nach einem Stark-Regen ihr Wohnmobil trocknen. FOTO: Matzerath Ralph
Kreis Mettmann. Wer auf Hotels verzichten möchte, kann in Monheim und anderen Städten im Kreis Mettmann auch sein Zelt aufschlagen oder mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen anreisen. Von Bertha Fuchs

Gegenüber vom Mettmanner Neanderthal-Museum auf dem Parkplatz im Wald stehen ab und an ein paar Wohnmobile mit holländischem Kennzeichen. Übernachten ist dort nicht erlaubt, aber es gibt auch legale Möglichkeiten im Kreis Mettmann, sein Zelt aufzuschlagen . . .

Zum Beispiel gleich in Baumberg. Der Campingplatz "Rheinblick" bietet gleichsam einen Logenplatz direkt am Rhein - ein idealer Ort auch für Nichtcamper, um sich nach einem Ausflug auf dem Rhein-Radweg oder einem Spaziergang durch die Urdenbacher Kämpe zu erholen. Denn die Gastronomie dort ist für jeden Besucher offen. Etwa einen Kilometer Rheinfront (von 716 bis 717) hat die Anlage. Stellplätze in der ersten Reihe sind fast immer ausgebucht. Der Baumberger Campingplatz mitten im Naturschutzgebiet bietet wegen seines sanften Gefälles aber auch Campern aus den hinteren Reihen freien Blick auf Fluss und Schiffe. Familie Pareigat betreibt die Anlage seit 25 Jahren. Rund 280 Plätze gibt es. Die meisten sind an Dauercamper vermietet. So ist der Platz auch bei schlechterem Wetter gut besucht.

Camping ist eine besondere Art, eine Region hautnah zu erleben. Langeweile kommt auf den Zelt- und Stellplätzen selten auf: Reisende können etwa bei einer Wanderung auf dem Neanderlandsteig oder auf dem Panorama-Radweg Niederbergbahn die Aussicht genießen, in Museen wie dem Neanderthal-Museum auf Zeitreise gehen oder in gemütlichen Restaurants und Bauerncafés regionale Spezialitäten kosten.

Wer beim Campen gern Action erleben möchte, ist an der Wasserskianlage in Langenfeld richtig. Besucher der Anlage können ein Zelt mit Blick aufs Wasser aufschlagen.

Ein ganz besonderes Camping-Erlebnis für Familien mit Kindern verspricht der Biobauernhof Gut Halfeshof in der Kreisstadt Mettmann. Wer hier zeltet, hat nicht nur Spaß mit Schafen, Zwergrindern, Minischweinen, Ponys und Pferden. Gäste können den Tag am Lagerfeuer ausklingen lassen oder sich aus Holz selbst Jurten und Kothen bauen.

Auch Wohnmobilbesitzer müssen sich auf ihrer Reise durch die Region keine Sorgen um einen Stellplatz machen. An sieben Orten im Neanderland, darunter Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath, kann man sein Wohnmobil in direkter Nähe zu örtlichen Attraktionen oder Schwimmbädern abstellen und sich direkt auf die Entdeckungsreise begeben.

Eine Übersicht über die Camping- und Wohnmobilplätze finden Interessierte auf der Webseite des Neanderlands unter www.neanderland.de/uebernachten. Dort klickt man auf den Service-Bereich und lädt sich die Broschüre "Neanderland für Entdecker" herunter. Alle Übernachtungsmöglichkeiten für Zeltreisende und Wohnmobilsten werden aufgezählt.

Quelle: RP
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