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Leverkusen
Benefizprogramm für Flüchtlinge

Leverkusen: Benefizprogramm für Flüchtlinge
Die Kinder der Karnevalsgesellschaft Fidelio Manfort traten als erste Gruppe beim Benefiznachmittag in Alkenrath auf. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag, und die, um die es heute geht, haben wohl einige verlorene Tage gehabt": Das sagte Karnevalsprinz Andreas bei dem Benefiznachmittag des Vereins "Hilfe tut Not" im Bürgerhaus Alkenrath. Aus dem Erlös sollen Flüchtlinge unterstützt werden. Verschiedene Künstler traten ehrenamtlich und ohne Gage vor dem Publikum auf.

"Ich finde es faszinierend, wie viele Künstler sich gemeldet haben, damit haben wir nicht gerechnet, aber ich muss sagen, dass ich das wirklich gut finde," betonte Vereinsvorsitzender Dieter März.

Alle Einnahmen des Veranstaltung die sich aus Eintrittsgeld sowie aus Essen und Getränken ergaben, kommen in voller Höhe Flüchtlingskindern zu Gute. "Darüber hinaus, wird der Verein auch noch eine große Summe zusätzlich aufstocken", kündigte März an. Und der Bürgerverein Alkenrath verzichtete zur Unterstützung auf die Miete für den das Bürgerhaus. Alle freiwilligen Helfer stammten aus verschiedenen Karnevalsgesellschaften, wie dem Grünwall Schlebusch, den Schlebuscher Clowns, der Prinzengarde Leverkusen oder dem Fidilio Manfort. Dem Publikum wurde ein siebenstündiges Programm geboten. Dazu gehörte unter anderem auch der Künstler Roland Paquot, genannt der "Tulpenheini", der eigens aus Belgien angereist kam, um sein Programm ohne Gage für den guten Zweck vorzuführen.

Er sagte: "Ich habe durch Zufall von der Aktion erfahren, fand es eine tolle Sache und wollte mich unbedingt daran beteiligen. Außerdem bin ich mittlerweile schon recht bekannt im Leverkusener Karneval und denke, dass die Leute heute Spaß hatten." Neben den Künstlern und freiwilligen Helfern, war auch der neue Oberbürgermeister Uwe Richrath anwesend. Er sagte: "Ich finde, dass Benefizveranstaltungen sehr wichtig sind, besonders, wenn es um Kinder geht. Auch um zu zeigen, dass man füreinander einsteht. Deshalb finde ich diese Aktion wirklich prima und bin froh darüber, dass wir so etwas in Leverkusen machen."

(jbr)
 
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