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Leverkusen
Die Suche nach 1230 Brauereien

Bierbörse Leverkusen 2016: Die Suche nach 1230 Brauereien
FOTO: Uwe Miserius (Archiv)
Echte Handarbeit war für Nolden am Anfang die Suche nach Brauereien, die bei der Bierbörse mitmachen wollten. "Ich bin mit Stift und Block durch Otto Mess, Tankstellen und andere Geschäfte gelaufen und habe mir von den Rückseiten der Bierflaschen, die Adressen der entsprechenden Brauereien notiert, um diese anschließend anzuschreiben", erinnert sich Werner Nolden schmunzelnd. Dann sei er ins Opladener Postamt marschiert und habe dort nach allen Branchenbüchern gefragt. "Von Leverkusen?", habe der Beamte gefragt. "Nein, ich brauche die Branchenbücher von ganz Deutschland", habe Nolden selbstbewusst gesagt. Da staunte der Postmensch nicht schlecht.

Auf diese Weise hat Nolden dann in viel Fleißarbeit 1230 Brauereien gefunden. Die habe er dann auf seiner ersten Schreibmaschine mit Diskette gespeichert und anschließend alle Brauereien per Serienbrief angeschrieben.

Mit dem sogenannten Deutschen Bierpapst Wolfgang Stark aus Hamburg (verstorben 2015), dem Inhaber des Unternehmens "Haus der 131 Biere", habe er einen engen Kontakt gehabt. Schließlich war ein Bierstand aus Hamburg seit Anfang an dabei.

Stolz ist Organisator Nolden rückblickend auch, dass die erste Internetseite zur Bierbörse Opladen - www.bierboerse.com (damals gestaltet vom heutigen RP-Fotograf Uwe Miserius) - erfolgreich startete. "7000 Besucher gab es im ersten Jahr", strahlt Nolden und ergänzt noch: "Die haben wir heute in einer Woche!"

Quelle: RP
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