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Leverkusen
CDU-Fest: Helmut Nowak warnt vor Animositäten bei Bürger-Initiativen

Leverkusen. Bundestagsabgeordneter Helmut Nowak hat beim CDU-Sommerfest auf dem Gelände der Spedition Dünner noch mal auf das Thema "Tunnel statt Stelze" hingewiesen: "Wir sind nicht Bad Leverkusen, sondern ein moderner Industriestandort. Den sollten wir mit allen Mitteln erhalten." Dringend mahnte er zur Einigkeit der drei Gruppierungen, die verschiedene Lösungen forderten. Nowak: "Da gibt es persönliche Animositäten, die teilweise dramatisch sind."

Wenn jeder auf seinem Standpunkt beharre, gebe es am Ende ein Resultat, das keiner wolle. Kürzlich habe ihm Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gesagt, die Leverkusener wüssten selber nicht, was sie wollten. Eine deutliche Absage erteilte Nowak den Warnungen vor gesundheitlicher Belastung durch Lärm und Feinstaub. Diese Argumente könnten durch Flüsterasphalt und hoch absorbierende Schallschutzwände und E-Motoren ad absurdum geführt werden. Er plädiere deshalb dafür, das Hauptaugenmerk auf die Zerrissenheit der Stadt und die dann mögliche Stadtentwicklung zu legen.

Das Hauptaugenmerk des Festes, zu dem sich rund 120 Parteimitglieder und Gäste trafen, lag eindeutig woanders. Parteivorsitzender Frank Schönberger übernahm die Ehrung der Jubilare. Er zeichnete zwei Personen für 25-jährige und 13 für 40-jährige Mitgliedschaft in der Partei aus. Ehrennadeln in Gold und Urkunden für 50-jährige Zugehörigkeit erhielten Siegfried Dresen, Paul Hebbel, Rudolf Hoss und Rudolf Müller. Mit Hinblick auf die Bundestagswahl 2017 beschwor Europaabgeordneter Herbert Reul den Zusammenhalt. Er forderte: "Wir werden jeden von uns brauchen und Leute, die mit uns voller Vertrauen ins Wahljahr gehen."

(kno)
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