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Leverkusen
Motorrad-Raser: BWL will Minister einschalten

Leverkusen. Die Bürgerliste Witzhelden-Leichlingen hat angekündigt, in ihrem Kampf um eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Strecke von Solingen nach Witzhelden (Klingenring) notfalls auch eine härtere Gangart einzuschlagen. Von Peter Korn

"Die BWL wird nicht locker lassen und sich an den Landrat wenden", kündigte Vorsitzender Franz Jung gestern an: "Wenn auch das nicht zu einem Ergebnis führt, gehen wir weiter zum Hauptsitz von Straßen.NRW in Gelsenkirchen und zum Verkehrsministerium NRW."

Seit vielen Monaten, so Jung, mache man sich jetzt für ein Tempolimit auf der "Rennstrecke" stark. Doch bisher sei nichts passiert. "Viele kurvenreiche Strecken im Bergischen haben Geschwindigkeitsbegrenzungen von 50 oder sogar 30 km/h (etwa in Altenberg)", argumentiert der BWL-Chef. Sogar mit Kameraüberwachung (in Dhünn) gehe man andernorts gegen Raser vor.

"Der Lärm von hochgezüchteten Maschinen mindert die Lebensqualität der Anwohner sehr stark", betont Jung.: "Viele Motorradfahrer nutzen diese Freifahrstrecke um Rennen zu fahren. Mit Stoppuhr und Wendepunkt Herzbachtal/ Wupperhof. Das habe ich gesehen."

Doch die zuständige Landesbehörde Straßen.NRW bringe lieber für viel Geld einen Unterfahrschutz an den Leitplanken der Kurven an, damit die "Raser" besser geschützt würden. "Für die BWL nicht nachvollziehbar", sagt Jung.

Noch weniger Verständnis hat die BWL für die Polizei , "die Sonntag an dieser Strecke sogar Tipps für Kurvenfahren geben will". Ein paar Schilder mit 50 km/h zu installieren, sagt der Vorsitzende, "hätte wenig gekostet und wäre effektiver".

Quelle: RP
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