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Leverkusen
Noch 500 Startplätze für den Halbmarathon

Leverkusen: Noch 500 Startplätze für den Halbmarathon
Ganz in Weiß sind dieses Jahr die "Finisher-Shirts". Gestern stimmten (von links) Georg Boßhammer (Sportpark), Margret Knigge (EVL-Lauftreff), Klaus Kirschey (TuS Opladen), Sportdezernent Marc Adomat, TSV-Trainer Paul Heinz Wellmann, Rolf Menzel (EVL) und Organisatorin Tiina Ripatti auf den Halb-Marathon ein. FOTO: ralph matzerath
Leverkusen. Spontan entschlossene Läufer können sich noch für den 5-, 10- und 21-Kilometer-Lauf am Sonntag, 21. Juni, anmelden. Bisher haben rund 3500 Sportler aus 25 Nationen ihre Teilnahme an Leverkusens größter Laufveranstaltung zugesagt. Von Stefanie Sandmeier

Klaus Kirschey schüttelt lächelnd den Kopf. Es wird auch in diesem Jahr nicht klappen, dass das Vorstandsmitglied des TuS Opladen in einem der Rennen mitläuft. Rund um den EVL-Halbmarathon gibt es zu viel zu tun. Für Kirschey, aber auch die vielen anderen Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf der inzwischen 15. Auflage des Leverkusener Lauf-Events sorgen.

Der gebürtige Wiesdorfer ist vom ersten Tag an dabei und erinnert sich noch gut daran, wie er an einem Abend im Herbst 2000 mit seinen Gründer-Kollegen zusammensaß und der Gedanke aufkam, eine Halbmarathon ins Leben zu rufen. "Wir haben damals nicht geglaubt, dass aus dieser Schnapsidee, die es anfangs wirklich war, eine derart große und beliebte Veranstaltung würde", sagt Kirschey, der mit dem TuS Opladen zu den Ausrichtern des Großereignisses gehört.

15 Jahre später ist der Halb-Marathon aus dem Sportkalender der Stadt nicht mehr wegzudenken. Bis zu 4000 Läufer sollen am 21. Juni über die 10 km (Start: 8.50 Uhr), 5 km, die Halbmarathon-Distanz, in den Staffeln (Start: 9 Uhr) oder den Bambini- und Schülerläufen an den Start gehen. 3500 Sportler aus 25 Nationen haben bislang gemeldet. Darunter werden neben Vorjahressieger Daniel Schmidt auch Läufer aus Brasilien, China oder Australien sein. Wer vom TSV startet, konnte Trainer Paul Heinz Wellmann gestern noch nicht verbindlich sagen. Wenn es in den Wettkampfkalender passt, mischen sich womöglich Taher Belkorchi, Nina Kramer oder die 3000 Meter Hindernis-Spezialistin Sanaa Koubaa unters Teilnehmerfeld. Wer noch dabei sein möchte, sollte nicht mehr allzu lange warten, rät Tiina Ripatti, Organisatorin vom Sportpark Leverkusen. 500 Plätze sind noch frei.

Currenta schickt 210 Läufer in die Rennen - darunter Mitglieder der Geschäftsführung. Ein Lauf-Treff der EVL betreut seit 20 Wochen 120 Sportler, die sich professionell auf die Wettkämpfe vorbereiten. Lanxess stellt die größte Gruppe mit rund 630 Sportlern - 215 laufen Halbmarathon. Mit am Start sind der Vorstandsvorsitzende Matthias Zachert, Finanzvorstand Michael Pontzen sowie Arbeitsdirektor Rainer von Roessel, die das Event im Ziel in einem eigenen Bereich als eine Art Sommerfest ausklingen lassen wollen. Die Strecke mit Start und Ziel auf der Kölner Straße bleibt unverändert zum Vorjahr. Im nächsten Jahr soll sie dann durch die Neue Bahnstadt führen.

Die Energieversorgung Leverkusen (EVL) übernimmt zum 15. Mal das Hauptsponsoring - und wird das auf jeden Fall auch in naher Zukunft tun, versicherte Geschäftsführer Rolf Menzel. "In Opladen pulsiert mit dem Altstadtfest und dem Halbmarathon an diesem Tag das Leben", betonte auch Sportdezernent Marc Adomat. Sportpark-Betriebsleiter Georg Boßhammer lobte zudem das ehrenamtliche Engagement. Ohne die rund 450 freiwilligen Helfer - aus den Vereinen, Rettungsdiensten, von Polizei und Feuerwehr - sei eine solche Veranstaltung weder zu realisieren noch die Kosten im sechsstelligen Bereich zu stemmen.

Infos und Anmeldung: www.leverkusen-halbmarathon.de.

Quelle: RP
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