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Leverkusen
Opladener Rosenmontagszug soll am 6. März nachgeholt werden

Leverkusen. Das Festkomitee Leverkusener Karneval (FLK) hat das am Donnerstagmorgen bekannt gemacht. 

Alle Teilnehmer seien bereits schriftlich informiert worden, teilte FLK-Vorstand Manfred Luxem mit. "Klar, der Zug am Rosensonntag, wie der Sonntag zur Mitte der Fastenzeit heißt, wird kein richtiger Rosenmontagszug. Ich weiß nicht, ob die Zuschauer  kostümiert kommen werden, aber ich würde mir das natürlich wünschen", kommentiert der Opladener Zugleiter Manfred Luxem.  Die "regulären" Rosenmontagszüge in Opladen sehen gut und gerne mehr als 50.000 Zuschauer.  

Luxem hat am Aschermittwoch die Leiter der Zuggruppen und Karnevalsgesellschaften angeschrieben, um zu eruieren, wer Interesse hat, an diesem Tag mitzugehen. "Wir hatten ja am Rosenmontag bei der Absage versprochen, uns zeitnah um eine Lösung zu bemühen. Das tun wir gerade. Bei der Schlüsselrückgabe am Dienstag in der NRW-Garage habe ich schon mit Uwe Richrath gesprochen. Der Oberbürgermeister hat uns seine volle Unterstützung zugesagt." 

Den Nachholtermin so früh wie möglich festzulegen, hält Luxem für wichtig. "Jetzt haben die Gesellschaften ihre Wagen noch nicht abgewrackt. Die können dann bis zum Termin im Grunde so stehen bleiben – bis auf die verderbliche Ware natürlich." Dienstagabend hatte Stadtdechant Heinz-Peter Teller  im übertragenen Sinne seinen Segen zum Termin 6. März in der Fastenzeit gegeben. Das Festkomitee Leverkusener Karneval müsse "jetzt aber noch die Hausaufgaben machen", ergänzt Luxem. Das heißt mit einem Wort: Kassensturz.  

Der Rosenmontagszug war wegen einer Unwetterwarnung für Nordrhein-Westfalen abgesagt worden.

(sef/LH)
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