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Giants gehen als Favorit ins letzte Spiel des Jahres

Lokalsport: Giants gehen als Favorit ins letzte Spiel des Jahres
Giants-Import Bruce Beckford Jr. verbringt die Feiertage bei seiner Familie in den USA. FOTO: Uwe Miserius (archiv)
Leverkusen. Die Stimmung bei den Leverkusener Zweitliga-Basketballern ist nach dem Erfolg gegen den BBC Coburg deutlich entspannter. Am Sonntag soll der nächste Sieg im Heimspiel gegen die TG Würzburg II her. Von Thomas Rademacher

Mit 29:44 lagen die Giants zur Halbzeit gegen den BBC Coburg hinten. Das ist eine große Bürde in der ProB. Am Ende gewann der Basketball-Zweitligist jedoch mit 77:65. "Das ist eine gewaltige Wende von 27 Punkten, die wir da geschafft haben", sagt Trainer Achim Kuczmann. "Es war ein Spiel für unser Selbstvertrauen. Das hat man auch in dieser Trainingswoche gemerkt." Den Schwung will Leverkusen in die letzte Partie des Jahres am Sonntag mitnehmen. Zu Gast in der Ostermann-Arena (16 Uhr) ist die Reserve des Bundesligisten TG Würzburg.

Gegen das Schlusslicht der ProB sind die Gastgeber klar favorisiert. Die Würzburger haben erst einen Sieg auf ihrem Konto. Der resultiert vom dritten Spieltag gegen KIT Karlsruhe (58:56). Alle weiteren Partien gingen größtenteils deutlich verloren. Die Giants hatten im Hinspiel jedoch lange Mühe. Beim 82:74-Sieg stand Garrett Jackson zum ersten Mal für die Würzburger auf dem Feld. Der US-Amerikaner erzielte zum Einstand 28 Punkte.

Ab diesem Zeitpunkt war mit der Bundesliga-Reserve wieder zu rechnen. Doch so überzeugend Jackson auch agierte - als Mannschaft funktionierten die Würzburger immer noch nicht. Das Team verlor weiter - unter anderem gleich zwei Mal gegen die in dieser Saison ebenfalls nicht besonders starke Zweitvertretung von Bayern München. "Natürlich wollen wir unser letztes Spiel vor der kurzen Winterpause unbedingt gewinnen", sagt Kuczmann. "Aber wir müssen Respekt vor dem Gegner haben. Gerade bei den zweiten Mannschaften weiß man nie, was einen erwartet."

Dass Jackson, der mit 17,8 Punkten im Schnitt schnell zum besten Würzburger avanciert ist, spielen wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Der US-Amerikaner musste aus familiären Gründen bereits vor einer Woche zurück in die Heimat reisen. Bester Mann dürfte demnach Miles Jackson-Cartwright sein, der mit 15,2 Zählern im Schnitt auch eine ordentliche Bilanz vorweisen kann.

Leverkusens Coach Kuczmann hält zudem eine Überraschung für möglich. So könnte Leon Kratzer zum Einsatz kommen. Der 20-Jährige hat zwar zuletzt sogar in der Bundesliga-Startaufstellung gestanden, gehört aber weiterhin auch zum Kader der Reserve. "Wir müssen mit allem rechnen", sagt der Bayer-Coach. "Zumal Würzburg in der Bundesliga schon morgen in Ulm antritt." Der 2,11 Meter große Center wäre freilich eine enorme Verstärkung für die Gäste in Leverkusen: Dennoch: Alles andere als ein Sieg zum Jahresabschluss wäre eine große Enttäuschung aus Sicht der Giants.

"Wir wollen mit einem guten Gefühl in die kurze Pause gehen", sagt Kuczmann. Bei einem Erfolg würden die Giants ihre Bilanz auf sieben Siege und ebenso viele Niederlagen ausgleichen. "Derzeit sieht es so aus, dass alle Spieler fit sind", sagt der Trainer. Donovon Jack war zwar zuletzt umgeknickt, konnte aber bereits gegen Coburg wieder spielen und dürfte bis Sonntag bei 100 Prozent sein. Ihre zwischenzeitliche Krankheitswelle haben die Giants ebenfalls überstanden.

Wenn das Spiel am Sonntag vorbei ist, hat der Leverkusener Zweitligist ein paar Tage frei. "Zumindest machen wir kein offizielles Mannschaftstraining", erklärt Kuczmann. Bruce Beckford reist für ein paar Tage zu seiner Familie in die USA. Die beiden anderen Importspieler - Calvin Oldham und Donovon Jack - bleiben in Leverkusen und werden besucht.

Am 6. Januar geht die Saison für die Basketballer aus Leverkusen mit einem Auswärtsspiel weiter. Dann ist KIT Karlsruhe der Leverkusener Gegner.

Quelle: RP
 
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