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Lokalsport
Reitertage litten unter Dauerregen und einer geringen Teilnahme

Leverkusen. Die Teilnahme an den Leverkusener Reitertagen 2016 war nichts für Schönwetterreiter. Pausenlos regnete es am Freitag und Samstag. Erst am Sonntag durfte die wetterfeste Kleidung im Pferdehänger bleiben. Für den Ausrichter, die Reitsportgemeinschaft (RSG) Leverkusen, war das eine traurige Angelegenheit. Von Siegfried Grass

Mit viel Mühe hatte man sich auf der Anlage Teitscheider Hof vorbereitet, doch das Interesse fiel nicht nur bei den Reitern eher gering aus. Auch viele Zuschauer blieben lieber zuhause.

"Teilnehmerzahlen von unter dreißig Prozent sind wirklich sehr selten", berichtete Vorsitzender Jörg Prochnow. Lediglich 27 Starter (von 95 Nennungen) sattelten ihr Pferd beispielsweise für die Punktespringprüfung der Klasse M*, und in der Springprüfung Klasse M* nahmen sogar nur 13 Paare von 71 Nennungen ihre Startberechtigung wahr. Dabei war der Boden des Springplatzes durchaus griffig, abgeritten wurde in der Halle. Lediglich auf dem Verladeplatz waren die Helfer mit einem großen Traktor im Dauereinsatz, um die Pferdetransporter aus dem Matsch zu ziehen.

Diese Gunst der Stunde nutzten vor allem die Könemunds aus Burscheid-Paffenlöh. Daniel Könemund, Sohn des ehemaligen Rheinischen Meisters Rudi (2001 und 2002), der nach seiner abgeschlossenen Ausbildung zuletzt als Bereiter in renommierten Ställen von Ludger Beerbaum und Paul Schockemöhle gearbeitet hatte und seit 2015 den elterlichen Stall leitet, hatte drei Pferde in der schweren Prüfung gesattelt.

Mit dem 13-jährigen Schimmel "Casino Royale" belegte er hinter Carsten Lux aus Rodebachtal den zweiten Platz und damit seine beste Position. Auf der siebenjährigen Stute "Alaska" war Daniel in der Springprüfung Klasse M** ganz vorne. Seine Tante Beate Könemund und Tochter Lina belegten den zweiten und den ersten Platz in der Springprüfung Klasse M* mit Stechen. Es gab auch noch Besonderheiten: So steckte Franziska Zimmermann, die offiziell für den RV Hebborner Hof startet, als Siegerin einen Großteil der von ihr gesponserten Springprüfung der Klasse L selbst ein. Aber auch auf M*-Niveau war sie die beste - mit einem Nachwuchspferd ihres Lebensgefährten Felix Schneider.

Quelle: RP
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