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Lokalsport
Sebastian Folkers hört beim RTHC auf

Leverkusen. Sebastian Folkers ist nicht mehr Trainer des RTHC Leverkusen. Der 33-Jährige arbeitet bereits seit gut einem Jahr als Landestrainer des Westdeutschen Hockey-Verband. Der doppelte Aufwand mit beiden Jobs nebeneinander ist nicht mehr machbar. Das teilte Folkers dem RTHC unter der Woche mit: "Dieser Schritt fällt mir nicht leicht. Schließlich geht es um meinen Heimatverein, was die Entscheidung für mich auch sehr emotional macht. Aber die Umstände mit dem Vollzeitjob als Landestrainer und der Tatsache, dass ich bald Familienvater werde, lassen es nicht anders zu." Folkers wird weiterhin RTHC-Mitglied bleiben. Leverkusens Hockey-Koordinator Peter Rak zeigt Verständnis für die Entscheidung und hat die Oberliga-Herren bereits über die Neuigkeiten informiert: "Seine Entscheidung ist absolut nachvollziehbar. Trotzdem ist es natürlich für uns eine Herausforderung, die wir nun bewältigen müssen."

Der bisherige Co-Trainer Sebastian Bieding übernimmt ab August das Team und die Gesamtverantwortung für den männlichen Jugendbereich. Die Frage des Co-Trainers ist noch offen. Der 27-jährige Bieding ist seit seiner Kindheit RTHC-Mitglied und war in den letzten Jahren Co-Trainer unter Folkers und Jens Lüninghöner. Der B-Lizenzinhaber freut sich auf die Aufgabe: "Die Entscheidung kommt natürlich sehr kurzfristig und es muss noch einiges geklärt werden, aber wir werden das schon hinbekommen. Sebastian und ich haben eine ziemlich gleiche Vorstellung und sind immer in die gleiche Richtung gegangen. Von daher wird es innerhalb der Mannschaft auch die gleichen Grundziele geben."

Sein Vorgänger Sebastian Folkers hält jedenfalls große Stücke auf den Jurastudenten: "Bei ihm habe ich überhaupt keine Bauchschmerzen", meint der scheidende Coach.

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