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Meerbusch
Meerbuscher Tennisturnier soll auch 2018 weitergehen

Meerbusch. Neun Tage Spitzentennis sind vorbei - wie fällt die Bilanz aus? Fest steht: Das Tennis Challenger-Turnier in Meerbusch hat Auswirkungen auf die Tennis-Weltrangliste.

Der Sieger des Bucher Reisen Tennis Grand Prix 2017, der Spanier Ricardo Ojeda-Lara, steht jetzt auf Position 185, macht direkt einen Sprung von 41 Plätzen nach oben. Seinem unterlegenen Finalgegner Andreas Haider-Maurer (Österreich) lassen seine in Meerbusch gewonnen 48 Weltranglistenpunkte von Rang 842 auf 510 klettern. Zuvor hatte er 19 Monate wegen einer Sehnenverletzung am Fuß pausieren müssen. "Meerbusch war das erste Turnier, in dem ich besser gespielt und gemerkt habe, dass es aufwärts geht", so Haider-Maurer, der schon mal die Nummer 47 der Weltrangliste war. Vorjahressieger Florian Mayer fällt wegen seiner Viertelfinal-Niederlage gegen Haider-Maurer um 13 Plätze auf Rang 75. Grundsätzlich aber wächst das Turnier in Meerbusch. Das zeigt auch ein Blick auf die Zuschauerzahlen. Rund 7000 Tennisfans waren zu Gast, im Vorjahr dagegen "nur" 5000. "Das Wetter schwächelte zwar in der Turnierwoche, aber das Wochenende und die beiden Endspieltage waren sehr gut besucht", erklärt Turnierdirektor Marc Raffel. "Am finalen Sonntag waren rund 1300 Zuschauer dabei." Auf der Tribüne am Center Court war zumindest kein Platz mehr frei.

Aber nicht nur Raffel zieht ein durchgängig positives Fazit. "Es war unser Wunsch, uns in der Region prominenter darzustellen. Das ist uns mit dem Namenssponsoring gut gelungen. Wir haben das Turnier auch als Kommunikationsplattform für unsere Kunden genutzt", erläutert Bucher Reisen-Geschäftsführer Michael Gisbertz. "Mir ist daran gelegen, im nächsten Jahr weiterzumachen." Somit scheint der sechsten Auflage des Challenger-Turniers nichts mehr im Wege zu stehen.

(tino)
 
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