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Meerbusch
So wird am Wochenende Fußball gespielt

Meerbusch. Der TSV Meerbusch spielt in einem vorgezogenen Spiel der Landesliga schon heute. Die Zweite des TSV sowie die Bezirksligisten Büderich und SSV Strümp kämpfen schon gegen den Abstieg. Von Falk Janning

Landesliga Bietet der TSV Meerbusch den Fußballfans heute (16 Uhr, Nierster Straße) das nächste Spektakel? Die jüngsten beiden Partien gewann der Landesliga-Spitzenreiter gegen Süchteln und den 1. FC Mönchengladbach mit 7:0 und 6:1 und schraubte seine Trefferzahl auf 52. Heute kommt es zum Heimspiel gegen die angriffsstarken Marokkaner vom MSV Düsseldorf, die auf Platz sechs rangieren. "Die Jungs sind heiß, sie wollen ihren Fans auf eigenem Platz unbedingt wieder etwas bieten", sagt Meerbuschs Teammanager Horst Riege.

Einen erneuten Kantersieg können die Gastgeber sicher nicht versprechen, aber ein engagiertes Auftreten. Auf keinen Fall wollten sie noch einmal so etwas erleben wie am dritten Spieltag beim 0:0 gegen Amern. "Dieses Unentschieden hat die Jungs enttäuscht, hart getroffen und zurückgeworfen", sagt Riege. Aus dieser Erfahrung haben die Kicker gelernt und seitdem alle ihre Heimspiele gewonnen.

Trainer Toni Molina ist aber zu Umstellungen gezwungen, da mit Nicolai Neuberth und Vincent Reinert zwei Akteure ausfallen, die in der jüngsten Partie in Mönchengladbach zur ersten Elf gehörten. Neuberth befindet sich privat auf Reisen, Reinert ist verletzt. Der Mittelfeldspieler hat sich vermutlich einen Bänderriss im Knie zugezogen und wird der Mannschaft einige Wochen fehlen - sollte der Befund die ersten Vermutungen bestätigen. Das wäre ein großer Verlust für die Gelb-Blauen, da sich Reinert in den vergangenen Wochen stetig gesteigert hatte und zu einer verlässlichen Größe im Mittelfeld geworden war. Dagegen sind die Offensivkräfte Kevin Dauser und Lennart Ingmann wieder an Bord. Und auch Emre Geneli ist wieder fit. Das hat der Stürmer schon in der vergangenen Woche bewiesen, als er nach seiner Einwechslung eine Torvorlage gab, einen Treffer selbst erzielte und auch noch einen Elfmeter herausholte.

Der TSV Meerbusch II muss morgen (16 Uhr) beim ASV Mettmann antreten. Das Duell des Tabellen-15. gegen den 13. der Landesliga steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Mit einem Sieg wollen die Schützlinge des Trainerduos Daniel Klinger/Stefan Galster den Fünf-Punkte-Vorsprung vor den Abstiegsplätzen und den Mettmannern vergrößern. Mettmann ist seit drei Partien sieglos (0-2-1), die Meerbuscher haben zuletzt zweimal gewonnen.

Bezirksliga Der FC Büderich möchte morgen (15.15 Uhr, Stadion Am Eisenbrand) seine Serie von drei Siegen fortsetzen. Die Mannschaft von Trainer Dirk Schneider trifft als Tabellen-Neunter zwar auf den Fünften SG Unterrath und ist rein rechnerisch Außenseiter, ist aber guter Dinge, für eine Überraschung sorgen zu können. "Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir jeden in der Liga schlagen", meint der Coach. Das Selbstbewusstsein in der Truppe ist nach den jüngsten Erfolgen, die die Truppe aus dem Tabellenkeller geführt haben, spürbar gewachsen. "Wir dürfen nun nicht abheben. Wir werden alles reinschmeißen und abrufen, was wir haben", verspricht der Coach. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Spieler dabei. Auch Jule Eichholz ist spielbereit.

Der SSV Strümp fährt zum Bezirksliga-Schlusslicht SC Waldniel (Sonntag, 15 Uhr), wo er mit einem Erfolg sein Drei-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze vergrößern möchte. Ein Selbstläufer wird die Partie aber nicht, zumal mit Kapitän Dominik Blömer (Gelb-Sperre), Tobias Wimmers (Wadenverletzung) und Alexander Hoss (erkältet) drei Spieler ausfallen. Zudem befinden sich die Waldnieler derzeit im Aufwind. "Der SCW ist auf dem Wege der Besserung, das kann man an den jüngsten Ergebnissen sehen. Gegen den Tabellenfünften Giesenkirchen haben sie gewonnen, in Grevenbroich haben sie Remis gespielt und in Kaarst unglücklich und nur ganz knapp verloren", sagt Team-Manager Thomas Feldges. "Wir werden jedenfalls viel Aufwand betreiben müssen, um die drei Punkte für uns behalten zu können." Für die Strümper geht es auch darum, die Negativserie in Waldniel zu beenden. "Wir haben da in den letzten Jahren nie etwas geholt. Es wird Zeit, dass sich das mal ändert."

Quelle: RP
 
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