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Volleyball
Routinier Hütz soll Hildens Volleyballer retten

Volleyball: Routinier Hütz soll Hildens Volleyballer retten
Routinier Volker Hütz wurde mit seinen 50 Jahren aus dem Ruhestand reaktiviert, um die HAT vor dem Abstieg zu bewahren. FOTO: Staschik
Hilden. Verberger TV - Hildener AT (ER) Für die Hildener wird die Situation im Tabellenkeller der Volleyball-Verbandsliga immer bedrohlicher. Weil das Team von Jahan Ketabchy selbst die Begegnungen mit den Klubs, die ebenfalls in der unteren Hälfte des Tableaus zu Hause sind, nicht für sich entscheidet. Von Elmar Rump

Exemplarisch dafür steht das glatte 0:3 vor Wochenfrist gegen den bis dahin Drittletzten TuB Bocholt III. Heute um 19.30 Uhr tritt die HAT in Verberg an. Der Aufsteiger steht unmittelbar vor dem Schlusslicht, hat aber bereits vier Punkte gesammelt.

"Wir haben in dieser Woche eingehend gesprochen, haben uns neu orientiert. Vor allen Dingen geht es darum, auf dem Feld konzentrierter und mental stärker aufzutreten. Ich hoffe, die Mannschaft setzt das am Samstag um und zeigt endlich das, was sie zu leisten im Stande ist", betont der HAT-Coach und ergänzt: "Das ist eine ähnliche Ausgangslage wie gegen Bocholt. Nur, diesmal müssen wir unsere Chance auch nutzen." Sonst ist der Zug in Richtung Klassenerhalt womöglich schon früh für die Hildener abgefahren.

Der Trainer baut jetzt wieder auf Volker Hütz. Angesichts der prekären Tabellensituation hat sich der routinierte Diagonalspieler, der im Frühjahr seinen Rückzug verkündet hatte, bereit erklärt, dem Team zu helfen. "Volker ist ein Volleyball-Stratege, dazu fit und aufgrund seiner großen Erfahrung schnell integriert", sagt Ketabchy und hofft, dass der bereits 50-Jährige gleich einen positiven Einfluss auf die Mannschaft hat. Und das scheint auch dringend erforderlich, denn nach fünf Niederlagen in Serie strotzen die Hildener nicht gerade vor Selbstvertrauen.

Dass Verberg den noch ohne jeglichen Punkt anreisenden Letzten unterschätzt, damit ist kaum zu rechnen. Schließlich kann der TV mit einem Sieg die spielfreie SG Solingen/Langenfeld (fünf Punkte) vom siebten Platz verdrängen, der am Saisonende den direkten Klassenerhalt bedeutet.

Quelle: RP
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