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Mönchengladbach
Jusos wählten neue Vorsitzende

Mönchengladbach. Die Studentin Josephine Gauselmann folgt auf Johannes Jungilligens. Von Angela Wilms-Adrians

Mit dem erwachenden Frühling stehen bei den Jusos Mönchengladbach die Vorstandswahlen an. Zur Unterbezirkskonferenz im SPD-Parteihaus an der Brucknerallee wurden daher elf Vorstandsmitglieder gewählt. Neue Vorsitzende ist Josephine Gauselmann. "Wir haben hier vor Ort großes Glück, wir haben eine vorteilhafte Mitgliederstruktur, die aus vielen engagierten jungen Menschen besteht, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einige sind lange dabei, andere sind zum ersten Mal angetreten. Besonders freut mich, dass mir der ehemalige Vorsitzende Johannes Jungilligens noch als Beisitzer erhalten bleibt", sagte die 22 Jahre alte Studentin für Politikwissenschaften und Geschichte nach ihrer Wahl. Sie ist seit 2010 bei der SPD-Jugend aktiv, hatte diese zuvor über Jahre als stellvertretende Vorsitzende begleitet und gehört dem Mönchengladbacher SPD-Vorstand an.

Gauselmann zur Seite stehen die wieder gewählte Stellvertreterin und angehende Gesundheits- und Krankenpflegerin Jeannine Peters (21) sowie der neu gewählte Jura-Student Janann John Safi (19).

Nach gut drei Jahren an der Spitze der SPD-Jugend hatte Johannes Jungilligens nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidiert. Im Rechenschaftsbericht hob der scheidende Juso-Chef mit Blick auf das vergangene Jahr die erfolgreiche Digitalisierung zur medial bestens aufgestellten Organisation und die Initiative zum Bündnis "Mönchengladbach stellt sich quer" hervor. Der 24-Jährige geht dem Vorstand nicht ganz verloren und wurde zu einem der sieben Beisitzer gewählt.

Nach den Wahlen wurden unter anderem ein Antrag auf Nachwuchsförderung in der SPD und ein Arbeitsprogramm verabschiedet. Das Arbeitsprogramm wurde digital veröffentlich und so gemeinschaftlich auf der Plattform von den Mitgliedern geschrieben. Es beinhaltet weitere Arbeitsaufträge. Jeannine Peters betonte dazu, dass sich die Jusos als Europäer verstünden und versprach: "Wir stellen uns gegen nationalistische, rassistische und faschistische Bewegungen. Hier in Mönchengladbach, in Deutschland und in jedem anderen Land in Europa. Dafür gehen wir auf die Straße - gemeinsam mit dem Bündnis Mönchengladbach stellt sich quer - stehen wir für ein menschliches, solidarisches Land."

Als Höhepunkt des Jahres gilt die Möglichkeit, die kommende NRW-Landeskonferenz in Mönchengladbach ausrichten zu können.

Quelle: RP
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