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Lokalsport
Elis warnt vor "Spannungsabfall"

Handball. In der Oberliga möchte Borussia Mönchengladbach die Spitzenposition weiter ausbauen. "Wenn man aufsteigen will, muss man jede Woche abliefern", sagt Trainer Tobias Elis vor dem Spiel bei der DJK Unitas Haan. Bislang gestalteten die Borussen ihre ersten drei Spiele siegreich, unter anderem gab es einem knappen 29:28-Erfolg im Remscheid. Eben jene Remscheider besiegten Unitas am ersten Spieltag mit 25:24.

"Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es nicht einfach ist, in Haan zu spielen. Unitas wird auf jeden Fall ein stärkerer Gegner sein als der TSV Aufderhöhe", sagt Elis. Der Gegner hat mit Thomas Sorgnit, Moritz Blau, Christian Mohaupt und vor allem Marcel Billen, der in den bisherigen drei Spielen schon 25 Treffer erzielte, erfahrene Akteure in seinen Reihen. Um sie herum hat der neue Trainer Kai Müller eine Reihe junger, aufstrebender Spieler geschart, wie Lennard Austrup (17 Tore) oder Raphael Korbmacher (9), die vom Bergischen HC II kamen. Für die Borussen spielt das eher eine untergeordnete Rolle. Elis legt Wert darauf, das eigene Spiel in Defensive und Offensive stetig zu verbessern. "Ich hoffe, dass wir an die Leistung der letzten Woche anknüpfen und unser Spiel durchbringen können", sagt er. Dazu sei wichtig, die Spannung hochzuhalten. "Die Erfahrung zeigt, dass es immer Sinusverläufe gibt. Ein Spannungsabfall darf uns in Haan nicht passieren", sagt der Trainer. Die Borussen müssen weiterhin auf Lukas Feld (Mittelfußbruch) verzichten.

In der Verbandsliga erwartet der TV Geistenbeck mit dem Spitzenreiter HSG RW Oberhausen (morgen, 19.30 Uhr, Realschulstraße) eine schwere Aufgabe. Der Gegner setzte vergangene Woche mit dem klaren 30:23 gegen den TV Vorst ein Ausrufezeichen. Die Geistenbecker waren vor zwei Wochen in Vorst beim 27:34 ohne Chance. Der TV Korschenbroich II hofft, im Spiel bei der DJK Adler Königshof II endlich die ersten Punkte einfahren zu können.

(wiwo)
 
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