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Fußball
Missverständnis: Rasenplatz des FC ist gesperrt

Fussball. Mit Recht klagt der 1. FC Mönchengladbach darüber, dass ihm, gemessen an der Zahl der Mannschaften und deren Spielklassenzugehörigkeit, nicht genügend Trainingsflächen zur Verfügung stehen.

Auf der Ernst-Reuter-Anlage sind es für die Senioren und älteren Junioren nur ein Rasen- und ein Kunstrasenplatz. Dort herrscht während der Woche ein ständiges Gedränge, oft müssen sich zwei Mannschaften einen Platz teilen. Seit Montag ist nun der Rasenplatz für sechs Wochen gesperrt, obwohl die Saison erst am 5. Juni beendet sein wird.

Das geplante Training der Oberliga-Mannschaft auf dem Rasenplatz vor dem Spiel in Hönnepel konnte nicht stattfinden. Zudem ist der Rasenplatz beim Verband als Spielort angegeben. Eine Verlegung der beiden noch ausstehenden Heimspiele auf den Kunstrasenplatz muss beim Spielleiter beantragt werden. Schließlich dürfte auch das Klubhaus weniger intensiv von Eltern besucht werden, die ihren Kindern beim Training zuschauen wollen.

Sportamtsleiter Jürgen Huppertz sagt dazu: "Wir haben bereits im März dem Klub unsere Absicht mitgeteilt und angefragt, ob es möglich wäre, Anfang Mai die Arbeiten für die nötige Regenerierung des Rasenplatzes durchzuführen. Danach ist die Maßnahme mit dem Verein abgestimmt worden. Zudem haben wir dem Klub alternative Trainingsmöglichkeiten aufgezeigt." Die Sportplätze an der Schlachthofstraße und in Odenkirchen-Süd sind allerdings recht weit vom Westend entfernt. Vielleicht bietet Blau-Weiß Meer nachbarschaftliche Hilfe an. Vom Vorstand des FC war zu hören: "Es lag wohl ein Missverständnis vor, das ausgeräumt wurde." Immerhin können nun zwei große Turniere des FC wie gewohnt auf dem Rasenplatz stattfinden.

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