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Moers
Moers bekommt sein eigenes Oktoberfest

Moers: Moers bekommt sein eigenes Oktoberfest
Frank Eichholz, Vorsitzender der Bürgergemeinschaft, und Geschäftsführer Delia Deja mit dem Plakat für das Oktoberfest . FOTO: Klaus Dieker/Pixelio (Archiv)
Moers. An Stelle des schwächelnden Bürgerfestes sollen Party-Musik, Trachten und deftiges Essen Besucher ins Festzelt nach Asberg locken. Von Stefan Gilsbach

"Warum zum Oktoberfest nach Xanten fahren? Die Berge sind doch bei uns: Asberg, Scherpenberg, Homberg." Das ist einer der Slogans, mit dem die Asberger Bürgergemeinschaft für ihre neue Veranstaltung werben will. An Stelle des Bürgerfestes, dessen Besucherzahlen zuletzt geringer ausfielen, möchte der Dachverband der Asberger Vereine nun mit Party-Musik, Trachten und bayerischen Spezialitäten Feierfreudige anlocken.

Gestern stellten Mitglieder des neuen geschäftsführenden Vorstandes die Pläne vor. Gefeiert wird im Festzelt an der Asberger Straße am 2. bis 4. Oktober. Freitags und samstags spielt die österreichische Band "Guat drauf". Eine Spitzenformation, versichert Frank Eichholz. "Und die haben viele Musikstile drauf, es gibt nicht bloß Hum-ta-ta zu hören." Damit das Bier auch zum Motto passt, sei man derzeit in Verhandlungen mit bayerischen Brauereien. Und man hat auch schon einen Sponsoren gefunden: die Sparkasse am Niederrhein.

Der Titel Oktoberfest scheint tatsächlich schon zu ziehen. "Die ersten Anfragen haben wir schon bekommen." Immerhin werde dieses Fest das größte in Moers nach der Kirmes sein.

Anders wird bei der Veranstaltung auch der Kartenverkauf laufen. Die Eintrittskarten gibt es ausschließlich online auf Vorbestellung bis zum 1. Mai, und zwar auf der Internetseite www.moers-asberg.de. Für ältere Menschen, die kein Internet haben, könnten noch Karten an den bekannten Verkaufstellen im Stadtteil angeboten werden, so die Vorstandsmitglieder. "Durch die zeitliche Frist haben wir im Mai bereits Planungssicherheit", sagt Delia Deja, neue Geschäftsführerin der Bürgergemeinschaft.

Oktoberfeste in der Region gibt es in Essen, Straelen und Xanten. Das Fest in Essen ist bei Anwohnern wegen Lärmbelästigung in der Kritik.

Dieses Problem werde es in Moers nicht geben, so die Vorstandsmitglieder. "Das Ordnungsamt wird mit Dezibelgeräten ständig kontrollieren." Es gibt verschiedene Karten: Für 29,50 Euro ist Eintritt am Freitag und Samstag inklusive einer Maß Bier und einem Essen. Die V.I.P.-Karten mit besonderem Service kosten 44,50 Euro. Am Sonntag ist "Grafschafter Frühstück", der Eintritt kostet dann einen Euro, mit Frühstück sechs Euro.

Quelle: RP
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