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Neuss
Autosalon setzt ganz auf Elektro-Fahrzeuge

Neuss: Autosalon setzt ganz auf Elektro-Fahrzeuge
Schirmherr Reiner Breuer (l.) und Veranstalter Marc Pesch (5.v.r.) mit den Partnern des Neusser Autosalon. FOTO: A. Tinter
Neuss. Am verkaufsoffenen Sonntag bei "Neuss blüht auf" am 7. Mai laden einige Autohäuser der Stadt am Münsterplatz zu Probefahrten ein.

Der Neusser Autosalon ist zurück. Jahrzehntelang präsentierten auf dieser Plattform die Autobauer die Zukunftstrends ihrer Branche, bei der Neuauflage verengt sich der Blick auf den Trend schlechthin: die Elektro-Mobilität. "Das ist die Zukunft", sagt Herbert Klinger vom Autohaus "P & A" an der Moselstraße.

Mit dem neuen Konzept wechselt der Autosalon, der auch unter der Überschrift "Neuss elektrisch - der Autosalon 2.0" von der Sparkasse Neuss präsentiert wird, erneut den Standort - von der Stadthalle auf den Münsterplatz. Denn in der Halle konnte man die Autos nur bestaunen und sich im besten Falle hineinsetzen, in der Innenstadt wird man sie auch testen können. "Ein Auto will gefahren werden", sagt Veranstaltungsorganisator Marc Pesch.

Insgesamt 20 Fahrzeuge werden die beteiligten Autohäuser für Probefahrten zur Verfügung stellen. Sie setzen dabei ganz offen auch auf den "Wow"-Effekt. "E-Mobilität fasziniert die Leute - wenn man das mal erlebt hat", sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Stephan Lommetz. Drehmoment, Beschleunigung - und all das nahezu geräuschlos: "Da fühlt sich jeder schnell wie James Bond", weiß auch Konstantin von Schimpff, Filialleiter bei BMW Timmermanns.

Die Stadtwerke sind beim Autosalon, der am Sonntag, 7. Mai, von 12 bis 18 Uhr in das Frühlingsfest "Neuss blüht auf" eingebettet ist, Partner der Autohäuser. Sie sorgen mit Ladesäulen nicht nur dafür, dass die gezeigte Wagenflotte auch flott bleibt, sondern arbeiten längst an der nötigen Infrastruktur für E-Fahrzeuge. Für Stadtwerke, Auto- und Fahrradhändler wie Kai Birkenstock ist die E-Mobilität längst ein eigenes Geschäftsfeld. Und auch Bürgermeister und Schirmherr Reiner Breuer, der im Mai selbst auf ein Hybridfahrzeug umsteigt, glaubt an diese Technologie und ihr Potenzial, die urbane Mobilität zu verbessern. Er selbst wolle dabei Vorbild und "Motor sein in einem nicht aufzuhaltenden Prozess".

E-Autos sind interessant, ein Massenphänomen aber sind sie nicht. Das liegt auch daran, dass die Kosten (noch) hoch sind und viele Fahrer sich Gedanken machen über Reichweite und die Verfügbarkeit von Ladestationen in der Fläche. "Wir wollen deshalb auch Schwellenängste überwinden", sagt Uwe Fiedler von der Mercedes-Benz-Niederlassung Düsseldorf-Neuss.

(-nau)
 
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