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Radevormwald
60 historische Motorräder knattern durchs Bergische

Radevormwald: 60 historische Motorräder knattern durchs Bergische
Bei der Ausfahrt historischer Zweiräder ging's für die Teilnehmer zunächst einmal Richtung Wipperfürth. FOTO: Flora Treiber
Radevormwald. Über 60 historische Motorräder versammelten sich gestern auf dem Parkplatz an der Poststraße, um zusammen durch das Bergische Land zu fahren. Die 85 Kilometer lange Triangeltour wurde in den letzten Wochen von der IG Bismarck Zweiräder und der Naturarena "Das Bergische" entwickelt. Bürgermeister Johannes Mans gab die Tour gestern Vormittag offiziell frei. Er und viele andere Politiker, unter anderem der Bürgermeister von Wipperfürth, Michael von Rekowski, führten die Tour mit einem historischen Bus an.

Bevor sich die große Gruppe unter hupen in Bewegung setzte, stellten Dieter und Lothar Kasper die schönsten Modelle des Tages den zahlreichen Zuschauern vor. "Es gibt viele Bismarck-Räder, die heute mitfahren, aber auch Schätze von anderen Herstellern", sagte Lothar Kasper.

Harald Reinhardt und Achim Schirmer waren zusammen auf den Parkplatz gekommen, um sich dieses Jahr aktiv an der Buderus-Ausfahrt historischer Motorräder zu beteiligen. "Ich habe heute meine alte Honda von 1979 mitgebracht. Dieses Motorrad wird die Tour hoffentlich gut schaffen", sagte Reinhardt.

Von Radevormwald aus ging es zunächst Richtung Wipperfürth. Mit dem Blick auf Wiesen, Wälder und Talsperren kamen die Fahrer und ihre historischen Maschinen an der ersten Verpflegungsstation an. Karl Heinz Kastenholz nahm mit seinem Maico-Mobil an der Tour teil. "Die Strecke ist toll ausgewählt und zeigt das Bergische wirklich von seiner besten Seite. Ich freue mich auf weitere Eindrücke." Von Wipperfürth fuhren die historischen Zweiräder weiter über Lindlar nach Kürten und von da aus zum Altenberger Dom in Odenthal.

Hartmut Behrensmeier von der IG Bismarck war bereits vor dem Start begeistert von den vielen Teilnehmern und der Stimmung. "Wir werden einen tollen Nachmittag zusammen verbringen und unsere neue Strecke ausgiebig testen", sagte Behrensmeier. Startgeld musste am Sonntag übrigens keiner bezahlen, und auch keinen Eintritt für das gestern geöffnete Bismarck-Museum in der Schlossmacherpassage

(trei)
 
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