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Lokalsport
RTC spielt mit stärkerer Aufstellung

Ratingen. Gegen Wanne-Eickel soll es für die Tennis-Herren 30 nicht so spannend sein. Von Nils Jewko

Noch einmal zittern und um den Sieg bangen will Daniel Meier nicht. "Ich habe aus dem Spiel gegen Köln gelernt", sagt der Manager des Ratinger TC (RTC) rückblickend über das knappe 5:4 der Herren 30 über die Domstädter. "Das war eine enge Kiste. Beim nächsten Match werde ich bei der Aufstellung nicht so leichtsinnig sein." Für das vierte Saisonspiel in der Tennis-Bundesliga beim TC Parkhaus Wanne-Eickel (Samstag ab 13 Uhr) schickt Meier mit Boy Wijnmalen aus den Niederlanden und Jeroen Masson aus Belgien daher gleich zwei Ausländer auf den Platz.

Dahinter werden Marc Leimbach und Holger Zühlsdorff auf den Positionen drei und vier zum Einsatz kommen. "Wer dann noch spielt, muss man sehen. Aber diese Kombination sollte ausreichen, um das Spiel zu gewinnen", sagt Meier. Bein einem Sieg wäre die Teilnahme an der Endrunde für die Ratinger bereits zwei Spieltage vor Schluss so gut wie perfekt. Schließlich kann in der Nord-Gruppe bislang nur der TC Raadt Mülheim mit dem amtierenden Deutschen Meister Schritt halten, während sich die übrige Konkurrenz gegenseitig die Punkte klaut.

Und so kann Meier bei seiner Planung ein weiteres wichtiges Detail im Auge behalten: Die Voraussetzung von zwei Einsätzen eines Spielers, damit dieser an der Finalrunde teilnehmen darf. Aus den Top sechs der Ratinger haben mit dem Serben Ivan Bjelica, Wijnmalen, Masson, Leimbach und Robert Messling bereits fünf Spieler dieses Kriterium erfüllt. "Stefan Koubek wird dann in der Partie gegen Mülheim sein zweites Spiel bestreiten", sagt Meier über den an Position zwei gesetzten Österreicher. Das Match gegen Wanne-Eickel wird zudem für Zühlsdorff seine zweite Partie in der laufenden Saison.

Das Team aus dem Ruhrgebiet hat bislang erst zwei Spiele absolviert und weist dabei eine ausgeglichene Bilanz auf. Auf den 5:4-Auftaktsieg gegen Köln folgte eine deutliche 2:7-Niederlage beim Titelanwärter aus Mülheim. "Sie haben jetzt wieder ein Heimspiel und wollen den Zuschauern vielleicht etwas beweisen. Aber im Normalfall sollte es für uns reichen", sagt Meier.

Quelle: RP
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