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Remscheid
Bei Oerlikon bricht der Umsatz um 14,3 Prozent ein

Remscheid. Die Schlüsselmärkte von Oerlikon blieben wie erwartet im ersten Quartal schwierig. Das teilte gestern Roland Fischer, CEO des Oerlikon Konzerns bei einer Pressekonferenz in der Schweiz mit. Zu Oerlikon gehört der Textilmaschinenhersteller (frühere Barmag) in Lennep. Die Schwierigkeiten äusserten sich auch in einem zurückhaltenden Investitionsverhalten seitens der Kunden. Das Geschäft mit Oberflächenlösungen entwickelte sich, trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds, dank der positiven Entwicklung im Automobil- und Luftfahrtsektor stabil, heißt es in einer Mitteilung. Der Markt für Chemiefasern war nach wie vor von Überkapazitäten geprägt, insbesondere in China.

Das Segment Drive Systems litt weiterhin darunter, dass sich vier seiner Märkte - Landwirtschaft, Bau, Energie und Bergbau sowie Transport - immer noch in einem Abwärtstrend befinden. Dies ist zum Teil auf den anhaltenden Preisdruck bei den Rohstoffen zurückzuführen. Infolgedessen lag der Konzernumsatz im ersten Quartal bei 592 Mio. Schweizer Franken, was einem Rückgang von 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Oerlikon erwartet ein "anspruchsvolles Jahr".

(BM)
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