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Rollhockey
IGR will die Titelsammlung erweitern

Rollhockey: IGR will die Titelsammlung erweitern
Vor zwei Jahren noch Gegner in der Bundesliga, nun in gemeinsamer Mission für die IGR Remscheid unterwegs: Marcel Wiegershaus und Torhüter Sebastian Wilk, der damals für den RSC Cronenberg spielte. FOTO: Hertgen
Remscheid. Die Remscheider sind Gastgeber der Deutschen Ü35-Meisterschaften und wollen ihren Heimvorteil nutzen. Von Michael In't Zandt

Wie viele Bundesligaspiele und internationale Einsätze die Aktiven auf dem Buckel haben, die ab heute in der Sporthalle Hackenberg den Deutschen Ü35-Meister ermitteln, lässt sich nur schwer schätzen. Sicher ist aber, dass die "Alten Herren" noch immer einiges drauf haben und ehrgeizig zur Sache gehen werden, wenn es darum geht, die Besten zu sein. Das gilt auch für die "Old Stars" der IGR Remscheid.

Für die Remscheider ist es bereits die dritte DM-Teilnahme. Zum ersten Mal lief das Team vor zwei Jahren in Darmstadt auf, wo die Vize-Meisterschaft heraussprang. Im vorigen Jahr reichte es auf den Außenbahnen in Chemnitz "nur" zu Platz vier. Zwar haben sich die Remscheider bei der Heim-DM das Erreichen des Halbfinales als Minimalziel gesetzt, insgeheim liebäugeln sie aber mit dem Titel. Denn dieser fehlt bislang noch in der Trophäensammlung.

"Wir werden eine vernünftige Truppe haben", sagt der IGR-Vorsitzende Feldhoff, der dem Team eine gute Chance einräumt, diesen Titel auch zu gewinnen. Dafür haben sich die Akteure schon im Vorfeld mächtig ins Zeug gelegt. Beispielsweise hat Marcel Wiegershaus, der bis vor zwei Jahren noch im Bundesliga-Team stand, zusammen mit Henning Becker und Thomas Wilk Spielpraxis in der Regionalliga-Mannschaft der IGR gesammelt. Aber auch der Rest des Teams geht nicht unvorbereitet in das Turnier - weder die beiden Torhüter Michael Raab und Sebastian Wilk noch Marcus Franken, Wolfgang Weber, Thomas Backhaus, Marc Weber, Markus Wilk und Holger Leonhardt.

Neben dem Gastgeber werden sechs weitere "Alte-Herren"-Teams um die Meisterschaft kämpfen. Auf das Duell mit dem RSV Weil, gegen den die IGR 1992 und 1994 jeweils den DM-Titel holte, müssen die Remscheider allerdings verzichten. "Sie haben keine Mannschaft zusammenbekommen", berichtet Feldhoff. Deshalb wird das Turnier auch nur mit sieben statt acht Mannschaften ausgetragen, dafür wurde die Spielzeit auf zweimal 20 Minuten erhöht.

Neben dem sportlichen Teil steht auch das Wiedersehen mit Gegnern und Freunden aus der Vergangenheit auf dem Programm. "So eine DM bringt alle Leute wieder zusammen", freut sich Feldhoff bereits auf die "dritte Halbzeit", die am heutigen Samstag nach dem letzten Vorrundenspiel bei der Players Night angepfiffen wird.

Quelle: RP
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