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Lokalsport
Chiefs haben sich aufgegeben

Uedesheim. Skaterhockey: Uedesheim morgen bei Bissendorfer Panthern zu Gast.

Rein rechnerisch ist der Abstieg der Uedesheim Chiefs aus der Skaterhockey-Bundesliga zwar noch nicht ganz besiegelt, nach den Pleiten in Duisburg (5:8) und gegen Kaarst (7:8) haben aber offensichtlich auch die Spieler den Glauben an die Rettung verloren. Vor dem Gastspiel bei den Bissendorfer Panthern (morgen ab 18.30 Uhr) ist fraglich, ob Uedesheim ein konkurrenzfähiges Team aufstellen kann.

"Wir haben Probleme, überhaupt einen vollen Kader mit nach Bissendorf zu nehmen", sagt Trainer Markus Krawinkel. Offenbar stehen mehrere Akteure für die finalen drei Saisonspiele nicht mehr zur Verfügung. Die Einstellung des "harten Kerns" lobt der Coach aber: "Einige andere haben eine überragende Einstellung. Wenn wir nicht genug sind, nehme ich ein paar Jungs aus der zweiten mit." Unmöglich sei ein Erfolg beim aktuellen Tabellenachten aber nicht: "Wenn dann nur die spielen, die auch Lust und Spaß daran haben, wenn sich der kleine Kern völlig zerreißt, kann man überraschende Ergebnisse erzielen. Wunder sind nicht unmöglich, das gilt auch im Skaterhockey." Die große Anspannung sei schließlich weg: "Im Prinzip können wir jetzt ohne Druck frei aufspielen. Bissendorf kann das nicht, die kämpfen noch um die Play-Offs."

Eher werden jedoch Erinnerungen wach an das unsägliche Ende der Vorsaison, als die Chiefs mit 6:20 gegen die Panther und mit 5:26 gegen Essen untergingen. "Für uns wäre es unter den Umständen sicherlich schon ein Erfolg, nicht noch einmal derart unter die Räder zu kommen", weiß Pressesprecher Christian Haas.

(pas-)
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