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Lokalsport
Dormagen muss viel mehr Zug zum Tor entwickeln

Lokalsport: Dormagen muss viel mehr Zug zum Tor entwickeln
Nicht nur Hinterherlaufen, sondern selber Regie führen will der TSV Bayer Dormagen im Duell der Aufsteiger mit Meerbusch II. FOTO: Ralph Matzerath
Dormagen. Im Duell der Landesliga-Aufsteiger mit dem TSV Meerbusch II benötigt der TSV Bayer endlich ein Erfolgserlebnis.

So schnell sieht man sich wieder. Nachdem beide Teams in der vergangenen Saison Seite an Seite in die Landesliga aufstiegen, empfangen die Fußballer des TSV Bayer Dormagen die Zweitvertretung des TSV Meerbusch nun in der Landesliga zum Duell (Anstoß 15 Uhr). Dass in dieser Spielklasse ein anderer Wind als in der Bezirksliga weht, mussten die Mannschaften schon früh erfahren. Während Dormagen erst einen Zähler sammeln konnte, gewann Meerbusch am dritten Spieltag gegen die Spielvereinigung Heiligenhaus. "Das ist eine Mannschaft, die wir bestens kennen. In der vergangenen Saison war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen und enge Partien. Aufgrund des Sieges in der vergangenen Woche sehe ich sie leicht im Vorteil", sagt Dormagens Coach Carlos Perez über die anstehende Partie. Mit einem Sieg würden sich Meerbusch erst einmal von Dormagen absetzen, bei einer Niederlage fänden sich die Teams im Tabellenmittelfeld wieder. Die Bilanz der vergangenen Saison ist ausgeglichen. Beide Mannschaften konnten je ein Spiel für sich entscheiden. Damit es für Dormagen jedoch mit dem ersten Erfolg klappt, muss in der Offensive mehr Wille und Zug zum Tor gezeigt werden. Dies war schon vor zwei Jahren, als der TSV aus der Landesliga abstieg, eines der Hauptprobleme." Wir halten bisher gut mit, aber es fehlt uns einfach an Durchschlagskraft und Tempo im Spiel nach vorne. Zudem spielen wir für unsere eigentlich vorhandene Spielstärke definitiv zu viele Fehlpässe. Das ist sehr kraftaufreibend und wir laufen daher 70 Minuten hinterher, so dass uns vorne die Körner fehlen. Ein Punkt nach drei Spielen, ist definitiv zu wenig. Da ist es klar, dass sich einige steigern müssen", nimmt Perez seine Mannschaft in die Pflicht.

Sonntag zählen für Dormagen nur drei Punkte. Gelingt dies dem TSV nicht, wäre er erst einmal im Tabellenkeller festgefahren, was die laufende Saison nicht unbedingt leichter machen würde. Weiter fehlen wird Andrei Costache aufgrund einer Knochenabsplitterung.

(pr)
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