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Lokalsport
Guter Auftakt für Kanuten den WSC

Dormagen. Dormagenerin Malte Horn wird Vierter in Markkleeberg, Anna Faber Sechste.

Für die Nachwuchskanuten des WSC Bayer Dormagen war der erste Wildwasserwettkampf der neuen Saison im Kanupark Markkleeberg in erster Linie eine Standortbestimmung. Dementsprechend zufrieden können vor allem Anna Faber und Malte Horn sein, die angesichts ihrer Leistungen optimistisch in die kommenden Monate gehen dürfen.

Faber, die wegen einer Krankheit drei Monate hatte pausieren müssen, qualifizierte sich mit einem ersten Platz im "Invitational Rennen" mühelos für das Halbfinale, wo sie dann mit der harten Strecke zu kämpfen hatte, auf der man ganz gegen ihren Geschmack nicht mit, sondern gegen die Wellen arbeiten muss. Als Sechste verpasste sie zwar knapp den Finallauf der besten Fünf, angesichts der langen Verletzungspause konnte sie mit diesem Resultat aber bestens leben. "Da war viel Gutes, aber auch viel Schlechtes dabei. Ich weiß jetzt, dass ich wieder oben mitmischen kann", sagte Faber, die sich in dieser Saison möglichst schnell auch für internationale Wettbewerbe qualifizieren möchte.

Das gleiche Ziel hat auch Malte Horn, der trotz seiner Abiturprüfungen am Leibnitz-Gymnasium und dem damit verbundenen Stress einen starken Wettbewerb fuhr. Problemlos schaffte es der nationalmannschaftserfahrene Horn ins Halbfinale und ins Finale, wo er letztlich auf Rang vier landete. In der Junioren-Klasse, in der Horn eigentlich startet, schaffte er sogar in allen Läufen die jeweils beste Zeit.

Sein älterer Bruder Tobias hat seine Schwerpunkte im Kanusport seit dieser Saison zwar verstärkt auf die Trainertätigkeit gelegt, belegte als 14. aber einen guten Mittelfeldplatz. Zwei seiner Schützlinge, die 16-jährigen Anna-Katharina Bolten und Laura Baikowski, konnte er zudem dabei beobachten, wie sie auf den Rängen neun und zehn landeten.

Quelle: NGZ
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