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Lokalsport
„Haben nichts zu verlieren“

Lokalsport: „Haben nichts zu verlieren“
Sitzt Samstag Abend erstmals auf der Korschenbroicher Bank: Khalid Khan. FOTO: NGZ
Sein Einstand war alles andere als gelungen. Schließlich erlebte Khalid Khan das erste Spiel des TV Korschenbroich unter seiner Verantwortung angina-geschwächt im heimischen Bett statt auf der Bank des Zweitligisten.

Seit Montag leitet der 41 Jahre alte Handball-Lehrer nun wieder das Training, hat seine neuen Schützlinge in einem Testspiel beim TSV Bayer Dormagen II, das der TVK 42:32 gewann (die NGZ berichtete) unter die Lupe genommen. Über seine Erkenntnisse daraus sprach NGZ-Sportredakteur Volker Koch vor dem ersten Spiel unter Khans Regie am Samstag ab 19.30 Uhr gegen den HSC Coburg mit dem neuen TVK-Trainer.

Herr Khan, haben Sie sich inzwischen eingelebt im neuen Job?

Khalid Khan Wir haben eine sehr gute Trainingswoche hinter uns. Die Mannschaft hat sich sowohl im Training als auch im Testspiel gut präsentiert.

Stimmt Sie das optimistisch für die heutige Aufgabe?

Khan Die spannende Frage wird sein: Wie setzt die Mannschaft das im Wettkampf um? Das war ja wohl auch eines der Hauptprobleme meines Vorgängers, dass die Mannschaft im Training erarbeitete Dinge nicht adäquat in den Meisterschaftsspielen umgesetzt hat.

Sie haben darüber mit Ihrem Vorgänger gesprochen?

Khan Ich hatte ein langes und gutes Gespräch mit Olaf Mast. Ich kann mich nur dafür bedanken, wie einwandfrei die Amtsübergabe gelaufen ist. Olaf hat mir seine komplette Videosammlung zur Verfügung gestellt und seine Hilfe angeboten, weil es ihm um das Fortkommen der Mannschaft und des Vereins geht.Ich finde das hochgradig anständig, da habe ich in ähnlichen Situationen auch schon anderes erlebt.

Was erwarten Sie vom ersten Spiel unter Ihrer Regie auf der Bank - gleich den ersten Sieg?

Khan Das wäre vermessen, vor allem mit Blick auf die Stärke des Gegners. Als Minimum erwarte ich, dass sich die Mannschaft zumindest im kämpferischen Bereich als absolut bundesliga-tauglich erweisen wird. Wir haben - noch- nicht die individuelle Stärke, deshalb geht es nur über das Kollektiv. Auf jeden Fall haben wir nichts zu verlieren.

Quelle: NGZ
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