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Lokalsport
Landesliga: VdS will weiter punkten, VfL ist Außenseiter

Rhein-Kreis. Der VfL Jüchen/Garzweiler steht aktuell für sehr torreiche Spiele in der Fußball-Landesliga. Nach einem 3:3 gegen den 1. FC Wülfrath spielten die Schützlinge von Trainer "Dicky" Otten gegen den ESC Rellinghausen gar 4:4. Doch nun wartet ein anderer Gegner auf den VfL: Im DSC Düsseldorf treffen die Jüchener heute Abend (19.30 Uhr) auf den Tabellenzweiten, der in dieser Saison noch kein Spiel verloren hat. "Der DSC ist klarer Favorit. Wir haben schon ein paar Teams von oben bespielen dürfen. Wir wissen also, was für eine Qualität dort herrscht", sagt Otten.

Besonders die Offensivreihe der Hausherren strahlt ständig Gefahr aus und ist körperlich sehr stark. Ob nun der schnelle Flügelflitzer Jean-Claude Nanevie, Stürmer Derman Disbudak oder der mit allen Wassern gewaschene, manchmal aber etwas nicklig agierende Kapitän Bruno Oliveira - alle drei sind sehr schwer zu verteidigen. Daher werden die Jüchener wohl auch weiterhin an ihrer Spielweise festhalten: Sicher stehen, die Räume eng mache und dann mit Tempo kontern. Damit sind sie seit drei Spielen ungeschlagen.

"Wir müssen alle Komponenten die wir uns erarbeitet haben, auf den Platz bringen, sonst wird es schwer. Im Defensivbereich müssen wir noch intensiver gegen den Ball arbeiten und die Räume schließen. Und im Umschaltspiel hoffe ich auf die Unberechenbarkeit, die wir auch in den vergangenen Spielen gezeigt haben", so Otten.

Der VdS Nievenheim trifft heute (19.30 Uhr) in Blau-Weiß Oberhausen auf einen Gastgeber, der zusammen mit den Dormagenern im Tabellenmittelfeld steht. Mit einem Sieg würde der VdS viel Luft zwischen sich und den Abstiegsrängen bringen. "Das ist unser Ziel. Wir wollen uns so schnell wie möglich von unten absetzen und uns den Mittelfeldplatz sichern", sagte Trainer Thomas Bahr. Aufpassen muss die Defensive der Nievenheimer auf den flinken Pascal Spors sowie auf Ümit Ertural, der schon in der vergangenen Saison der Top-Torschütze der Oberhausener war.

Nievenheim hat in den vergangenen fünf Ligapartien lediglich eine Niederlage hinnehmen müssen, doch auch Blau-Weiß geht mit Rückenwind in die Partie. Die vergangenen beiden Spiele wurden gewonnen, bei einem Torverhältnis von 9:1. Bahr: "Wir wissen, was auf uns zukommt. Es ist ein kleiner, sehr enger Kunstrasenplatz. Wir fahren nach Oberhausen, um zu punkten, wollen unser Ding durchziehen."

(pr)
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