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Lokalsport
Neuling zahlt bei Premiere Lehrgeld

Lokalsport: Neuling zahlt bei Premiere Lehrgeld
Die Dormagenerinnen Mareen Müller (l.) und Rebeca Marques strecken sich im Block vergebens - gegen die schlaggewaltigen Angreiferinnen des FCJ Köln II war in den meisten Fällen kein Kraut gewachsen. FOTO: ANJA TINTER
Dormagen. Nur knapp eine Stunde dauert für die Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen der erste Auftritt in der Regionalliga. Von Hendrike Gierth

Die Enttäuschung sitzt tief - auch nach einer Nacht drüber schlafen hatte Peter Fischer den Premieren-Auftritt seiner Mädels nicht verdaut: "Es ist nicht so sehr die Niederlage, die schmerzt, sondern die Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben", sagte der Trainer der Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen. Nur knapp eine Stunde dauert für den Liganeuling das erste Heimspiel seiner Regionalliga-Geschichte, dann stand eine deutliche 0:3-Niederlage (18:25, 14:25, 15:25) gegen den FCJ Köln II zu Buche. "Wir haben wie das Kaninchen vor der Schlange gestanden und ehrfurchtsvoll geschaut, wie die Kölnerinnen uns dominieren."

Dabei hatte die Partie für die Dormagenerinnen richtig gut begonnen: Nach nur wenigen Minuten lag der TSV mit 10:5 in Führung, überraschte damit auch den Vorjahresfünften aus der Domstadt. Gute Aufschläge und eine agile Abwehr waren dabei für den TSV der Schlüssel zum Erfolg. Doch das Blatt sollte sich innerhalb weniger Ballwechsel wenden: Mit zwei guten Angabenserien in Folge bauten die Gäste ihre Führung über 12:10 auf 17:11 aus und dominierten danach die Partie nach Belieben. "In dieser Phase haben wir komplett den Faden verloren und haben nicht mehr ins Spiel zurückgefunden", resümierte Fischer. Und das spiegelte sich letztlich auch in den weiteren Satzergebnissen wider: Mit 14:25 und 15:25 verloren die Dormagenerinnen die Partie, finden sich somit nach dem ersten Spieltag gleich am Tabellenende wieder. "Wir haben ordentlich Lehrgeld bezahlt", sagte Fischer, "wir haben im Kollektiv versagt, keine Spielerin ist auch nur annähernd an ihre Top-Form herangekommen. Das gilt im besonderen Maße für die Annahme." An der wird Fischer jetzt in den kommenden sechs Trainingseinheiten bis zum nächsten Spiel am 8. Oktober gegen den SC Lüdinghausen verstärkt arbeiten.

Quelle: NGZ
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