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Lokalsport
Vorrunde D: Jüchen hat sehr viel Gegenwehr zu brechen

Rhein-Kreis. Nachdem der VfL Jüchen/Garzweiler im vergangenen Jahr den Sprung in die Endrunde verpasst hatte, ist der Landesligist nun beim Turnier in Dormagen wieder am Start. Von Felix Strerath

In der Gruppenphase hatte sich der klare Favorit auf den Gewinn der Vorrunde D noch schwergetan. Gegen die A-Ligisten Novesia (2:1) und Büttgen (0:0) reichte es aufgrund des Torverhältnisses nur zu Rang zwei. Der VfR Büttgen schnappte sich die Pole-Position mit einem 3:1-Erfolg über Ligakonkurrent DJK Novesia. In Gruppe zwei machte A-Kreisligist SG Neukirchen/Hülchrath mit zwei Siegen über Norf (4:2) und Hemmerden (3:0) das Rennen. Eigentlich eine gute Ausgangsposition, doch in diesem Fall ging es nun gegen Jüchen. Als Zweitplatzierter zog Norf dank eines 2:1 über Hemmerden ins Halbfinale ein. Im ersten Halbfinale sorgte ein Dreierpack von Hassan Ulusoy für den deutlichen Büttgener Sieg. Mit 4:1 besiegte der VfR Büttgen den B-Ligisten Norf. Im zweiten Spiel drehte der Favorit dann mal so richtig auf. Mit 5:1 fegte Jüchen die in der Gruppenphase noch so starken Neukirchener vom Platz. Im Endspiel ging es nun gegen den VfR Büttgen, gegen den man sich schon im Gruppenspiel so schwergetan hatte. Es begann nicht gut für den VfL: Ejupi Nazibi traf in Hälfte eins zur Büttgener Führung, während Jüchen selbst allerbeste Chancen liegenließ. In Hälfte zwei kam es dann jedoch erneut zur "Thorben- Schmitt-Show": Mit zwei Treffern schoss er sein Team zur Endrunde. Beim 2:1-Siegtreffer ließ sich Schmitt etwas Besonderes einfallen: Er schob den Ball ganz lässig mit der Hacke ins Gehäuse.

Jüchens Trainer Dicky Otten war mit der Leistung seiner Jungs zufrieden: "Wir haben in vielen Situationen Dominanz ausgestrahlt." Er fand auch lobende Worte für die Konkurrenz: "Gerade Büttgen hat es uns heute sehr schwergemacht. Wir haben heute guten Hallenfußball gesehen." Zur Endrunde nach Dormagen fährt der VfL Jüchen/Garzweiler nun als einziger Landesligist automatisch auch als Favorit. Otten erklärt: "Wir freuen uns darauf. Das ist eine schöne Abwechslung zur harten Vorbereitung." Büttgens Trainer Cengiz Yavuz darf nur als Zuschauer dabei sein, dennoch war er mit der Leistung seines Teams einverstanden: "Wir haben gesehen, dass wir gut mithalten können."

Quelle: NGZ
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