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Lokalsport
Vorrunde F: Gnadental geht als Favorit ins Turnier

Nievenheim. In der Gruppe F (ab 14.30 Uhr, Sporthalle Marie-Schlei-Straße in Nievenheim) sind die Rollen relativ klar verteilt. Im ersten Trio gilt Landesligist Nievenheim als Kandidat für das Endspiel ab 17.50 Uhr, in der zweiten Gruppe schielen die Gnadentaler nicht nur auf den Vorrundensieg, sondern am liebsten gleich auch auf den Titelgewinn in der Woche darauf.

"Wir wollen in die Endrunde und das nicht als Zuschauer", stellt Gnadentals Coach Jörg Ferber klar. Schon beim Weihnachtsturnier in Gustorf belegte seine Mannschaft mit den meisten Treffern den zweiten Rang. "Wir schicken auf jeden Fall unsere besten Hallenspieler hin und hoffen, dass sie den anderen Teams die Stirn bieten können", so Ferber. Er setzt auf die drei Ex-Nievenheimer Sascha Pelka und die Franciamore-Cousins und "dazu noch einige Youngsters." Unter anderem werden Patrick Becker, Maximilian Fells, Maik Ferber und die beiden Neuzugänge Danny Förster und Christian Klug mit dabei sein. Für die beiden Langzeitverletzten Nico Bayer und Mehmet Yilmaz kommt das Turnier noch zu früh. Die Vorrunden-Gegner schätzt Ferber jedoch stark ein: In der Gruppenphase muss sich der Bezirksligist zunächst gegen die beiden B-Ligisten DJK Rheinkraft und SV Rosellen beweisen. Die sehen das Turnier jedoch eher locker: "Das ist der Auftakt zu unserer Vorbereitung. Wir wollen die anderen Mannschaften natürlich ärgern, nehmen das aber nicht so ernst", sagt SV-Trainer Dalibor Dobras. Dementsprechend steht auch noch nicht fest, wer antritt: "Das entscheiden wir ganz spontan, die Whatsapp-Nachricht, wer spielen will, geht erst spät raus." Lediglich ein Spieler ist schon gesetzt: Fabrizio Antonaci, der in der Winterpause aus Gnadental zum SV wechselte, freut sich auf das Aufeinandertreffen mit seinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Ebenfalls neu bei Rosellen sind Torwart Jonas König aus Uedesheim und Rückkehrer Robin Geißler, der zuletzt in Nievenheim und Holzheim aktiv war. In Gruppe eins der Vorrunde stehen Nievenheim, der FSV Vatan und die DJK Hoisten, die vor zwei Jahren den Vorrunden-Sieg erspielen konnte - damals allerdings noch unter Jörg Ferber.

Doch auch beim Landesligisten steht noch nicht fest, wer morgen aufläuft: "Wir haben viele Knie- und Rückengeschädigte und gucken beim Abschlusstraining, wer spielen will und kann", berichtet VdS-Coach Thomas Bahr. Einen klaren Favoriten hat er nicht: "In der Halle ist eh alles anders, da werden die Karten neu gemischt, wenn wir vernünftig spielen, ist alles drin."

(srh)
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