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Vorst ringt dem FC Delhoven einen Punkt ab

Lokalsport: Vorst ringt dem FC Delhoven einen Punkt ab
In die Zange genommen: Stephan Janßen, hier bedrängt von Andre Gomes (l.) und Andre Oliveira Novesia (r.), war mit dem SV Glehn der Übermacht des Tabellenführers Novesia nicht gewachsen. FOTO: Andreas Woischützke
Rhein-Kreis. Kreisliga A: Die SG Rommerskirchen/Gilbach besiegt die Reserve der SG Kaarst. Kellerkind Delrath feiert Erfolg gegen den SC Kapellen II. Von Felix Strerath

Der 10. Spieltag der Fußball-Kreisliga A war für einige Überraschungen gut. Tabellenschlusslicht Delrath beendet die Negativserie.

DJK Novesia - SV Glehn 4:2 (2:0). Der abstiegsbedrohte SV Glehn hat beim Tabellenführer DJK Novesia Schadensbegrenzung betrieben. "Wir haben uns ganz ordentlich geschlagen", fand Glehns Trainer Thomas Maassen. Zwei Highlights gab es dabei im Kader des SV Glehn - das Tor hütete Daniel Schumacher aus der Altherren. Im Sturm spielte ab der 62. Minute dann Rechtsverteidiger Heinz-Georg Rath aus der zweiten Mannschaft. Beide machten ihren Job laut Maassen ordentlich und Rath entdeckte sogar seine Torjägerqualitäten. Er erzielte beide Tore für Glehn. Gabriel Bittencourt (2), Andre Oliveira und Philipp Homberg (Eigentor) schossen die Treffer für den Ligaprimus.

SF Vorst - FC Delhoven 2:2 (0:1). Erst in der letzten Minute der Nachspielzeit haben sich die Sportfreunde Vorst doch noch einen Punkt sichern können. Marcel Klein und Markus Müller hatten die Gäste wie üblich auf Kurs gebracht, doch durch einen Strafstoß von Patrick Schneider kam Vorst zurück ins Spiel. Kilian Jung war es dann, der den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit erzielte. "Das war die Belohnung. Wir waren ein gleichwertiger Gegner", sagte Vorsts Trainer Micky Foehde. Doch der Punktgewinn war ihm nicht so wichtig: "Wir haben funktioniert und sind wieder aufgestanden, das war das wichtigste." Gegenüber Dennis Kessel gab zu: "Wir haben in der zweiten Hälfte zu wenig gemacht. Vielleicht waren wir uns schon zu sicher."

SSV Delrath - SC Kapellen II 2:0 (0:0). Nach acht sieglosen Spielen hat Schlusslicht Delrath wieder gewonnen und das ausgerechnet gegen die noch ungeschlagene Kapellener Reserve. Jan-Dirk Löffler und Mike Bertram trafen für die Gastgeber. "90 Prozent meiner Mannschaft hat unter ihrem Niveau gespielt. Nur Noah Khelifi war sichtbar", war SCK-Coach Jürgen Steins stocksauer und fügte an: "Wir haben keinen Fußball gespielt und waren total unkonzentriert."

SG Rommerskirchen/Gilbach -SG Kaarst II 4:0 (2:0). Die SG Rommerskirchen/Gilbach zeigt sich von dem Rückschlag gegen Weißenberg (1:2) unbeeindruckt und besiegt die Kaarster Reserve. Dabei hätte das Spiel ganz anders verlaufen können: "Kaarst hätte in Führung gehen müssen", gab "Roki"-Coach Axel Neef zu. Doch es kam anders: Nach 15 Minuten netzte Francesco Sidero zur Führung für den Gastgeber ein. Zehn Minuten später musste Kaarsts Matis Seebeck nach einer Notbremse vom Platz. Anschließend erhöhten Sidero (2) und Andreas Müller für "Roki". "Wie wir teilweise verteidigt haben war absolut indiskutabel", ärgerte sich Kaarsts Trainer Dennis Zellmann.

TuS Hackenbroich - 1. FC Grevenbroich-Süd 1:3 (0:2). Der TuS Hackenbroich lässt in dieser Saison weiterhin die Konstanz vermissen und verliert so mehr und mehr den Anschluss an die Spitzengruppe. Grevenbroich-Süd scheint sich hingegen von dem desolaten Saisonstart erholt zu haben und ist auf dem Vormarsch. Mahmud Cengel, Murat Köktürk und Patrick Drack trugen sich für Süd in die Torschützenliste ein. Jens Skrzypczyk gelang nur der Ehrentreffer. "Wir haben das taktisch sehr diszipliniert gespielt", so Süd-Coach Kevin Hahn und sagt weiter: "Wir sind jetzt wieder im Rhythmus."

BV Wevelinghoven - VdS Nievenheim II 2:2 (2:1). Der Motor beim BV Wevelinghoven stockt weiterhin. Im dritten Spiel in Folge verpassten die Mannen von Trainer Michael Ende den Sieg. "Wir bringen nicht die Leistung auf den Platz, die wir im Training zeigen. Da passt alles: Tempo, Athletik und Spielfluss." David Bienefeld und Marcel Müller trafen für Wevelinghoven, Simon Müller (2) für Nievenheim.

Quelle: NGZ
 
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