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Fünf Lieblingsorte
Hauptsache an der frischen Luft

Grevenbroich. In der Gartenstadt ist er bekannt wie ein bunter Hund, er kümmert sich um die Menschen und alles, was die Menschen in seinem Bezirk kümmert. Hans Hermann Moll lebt und arbeitet in Wevelinghoven, er ist dort der Pfarrer in der Evangelischen Kirche am Hemmerdener Weg, und genau dieser Ort gehört auch zu seinen liebsten in Grevenbroich, der nicht der einzige im Freien ist. Hans Hermann Moll ist ein absoluter Freiluft-Mensch, den es immer nach draußen zieht.

Die Bank neben der Kirche Ein bisschen Schatten spendet der Baum, wenn die Sonne richtig steht, und von dort hat der Pfarrer alles im Blick: Die Bank gleich neben der Evangelischen Kirche ist ein Steinwurf entfernt von seinem Arbeitsplatz. "Dort kann ich wunderbar sitzen", sagt Hans Hermann Moll, "und vor mich hindenken". Das komme ganz von selbst, sobald er auf der Bank Platz genommen hat. Was dann durch den Kopf des 62-Jährige geht, das will er nicht verraten, und er kann es eigentlich auch gar nicht, das passiere einfach.

Die Motte Die Wevelinghovener Motte ist vermutlich eines der ältesten Bestandteile der ehemaligen Gartenstadt, gleich auf dem Hügel nahe der katholischen Kirche. "Und die Motte ist so ziemlich die einzige Erhebung in der Gegend", sagt Moll. Auch wenn sie gerade renoviert wird, zählt die Motte zu Molls Lieblingsorten. Und er kann es kaum erwarten, dass sie bald wieder zugänglich ist. "Von dort hat man einen tollen Überblick, man sieht, wer kommt und geht", sagt er.

Die Gärten von Schloss Dyck Zwar steht das Schloss nicht auf Grevenbroicher Grund, sondern in Jüchen. Aber die Gärten dürfen nicht fehlen auf der Liste von Pfarrer Molls liebsten Orten. "Mit der Art-Card kosten die Spaziergänge dort nichts mehr", sagt Moll. Deswegen spaziert er oft um das Schloss herum.

Der eigene Garten Apropos Garten, da darf der eigene Garten natürlich nicht fehlen, wenn Hans Hermann Moll an schöne Plätze denkt. Er sitzt gern in seinem Garten, und manchmal würde er auch darin arbeiten, "Wenn meine Frau mich lässt", sagt er schmunzelnd.

Die Treppe vor dem Gemeindehaus Gleich gegenüber der Kirche steht das Gemeindehaus, und immer wenn die Konfirmanden dort Unterricht haben, hocken sie sich vorher auf die Stufen, wenn die Tür noch abgeschlossen ist. "Dann setze ich mich zu den Jugendlichen, quatsche ein bisschen mit ihnen", sagt der 62-Jährige.

Nicole Scharfetter

Quelle: NGZ
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