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Förderverein Jugend- & Sozialarbeit
Karl May hautnah miterlebt

Förderverein Jugend- & Sozialarbeit: Karl May hautnah miterlebt
Karl-May-Fans aus Dormagen waren in den ersten Reihen mit dabei, als bei den Festspielen in Elspe Indianer und Cowboys aufeinander trafen. FOTO: J. Brockmeyer
Dormagen. Indianer und "Bleichgesichter", wohin das Auge blickte: Die beliebte Tour des Fördervereins Jugend- & Sozialarbeit Straberg (FJS) zu den Karl-May-Festspielen nach Elspe begeisterte viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, wie Jürgen "Yogy" Brockmeyer, der stellvertretende FJS-Vorsitzende und Begleiter der Tour, jetzt berichtete: "46 - vorwiegend junge - Karl-May-Fans konnte ich als Reiseleiter bei allerschönstem Sommerwetter im wohlklimatisierten Bus begrüßen." Zunächst war die Ticket-Nachfrage außergewöhnlich verhalten gewesen, zum Glück für den FJS hatten dann aber mehrere Familien den erneuten Hinweis auf die Winnetou-Aufführung gelsen. "Sonst hätte das ein finanzielles Loch in die Kasse des FJS gerissen. Wie gut, dass dann doch so viele Dormagener dieses schöne Freizeitangebot genutzt haben", sagte Brockmeyer.

Er stimmte die Teilnehmer auf der Fahrt nach Elspe gleich mit einem Quiz über Winnetou & Co. sowie einem Detektiv-Rätsel auf das Event ein. Als Preis erhielten alle Kinder einen "Bullen-Orden" mit einem "eisenhaltigen Abführmittel", wobei einige schon ahnten, dass es sich dabei um kleine Handschellen an einem Halsband handelte - ein passendes Mitbringsel nicht nur für Cowboy-und-Indianer-Spiel-Experten, sondern ausgegeben vom ehemaligen Kriminalhauptkommissar Brockmeyer. "In Elspe wurden die Erwartungen der Dormagener nicht nur erfüllt, sondern sogar noch übertroffen", erzählt Brockmeyer: Zunächst konnten sie spannende Pferde-, Greifvögel- und Stuntmen-Vorführungen bestaunen. Als danach Winnetou mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand auf der 100 Meter breiten Freilichtbühne und vor eindrucksvoller Naturkulisse die berüchtigte Santer-Bande zur Strecke brachten, erhielten diese und ihre ca. 80 Komparsen nicht nur viel Szenenapplaus, sondern zum Schluss einen Riesenbeifall, der kaum enden wollte.

"Wir möchten den Kindern einen unvergesslichen Ferientag bieten", hatte Margret Steiner, die Vorsitzende des FJS, erklärt.

Quelle: NGZ
 
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