| 17.54 Uhr

Biwak Des Landestheaters
Königliches Vergnügen zum Auftakt des Biwak-Tages

Schützenfest Neuss 2016: Biwak des Landestheaters - Königliches Vergnügen
Das Königspaar Gerd Philipp und Stefanie Sassenrath hatte sichtlich Spaß an der Vorführung der RLT-Schauspieler. FOTO: Andreas Woitschützke
Neuss. Wann hat es das schon mal gegeben? Der Schützenkönig auf der Bühne des Rheinischen Landestheaters! Na ja, es war nicht die große im Schauspielhaus, sondern "nur" ein kleines Podest draußen beim Biwak des Theaters, aber Gerd Philipp I. Sassenrath und seine Frau Stefanie meisterten ihren Auftritt dort sehr souverän und locker. Der Besuch des vom RLT-Förderverein unter Jochen Rulfs ausgerichteten Schützentreffens ist in der Regel der Auftakt des Biwak-Tages für das Königspaar - ausgerechnet in diesem Moment öffnete der Himmel aber seine Schleusen.

Doch Theaterleute können gut improvisieren, und so wurden Tische und Bänke flugs unters große Dach geräumt, und die kleine Bühne bekam einen Baldachin. So konnten auch die Schauspieler Alina Wolff und Stefan Schleue ihre nette und schön-freche Parodie "Ja, Schütz!" auf den "Ja, Schatz!"-Song von Bodo Wartke trocken und sicher aufführen. Das Ensemble unter Bettina Jahnke lässt sich jedes Jahr eine besondere Vorführung (dieses Mal mit Text von Kai Wolters) einfallen, aber das Ungewöhnliche an dieser macht ihr Ende aus.

Gerd Philipp I. bedankte sich nicht nur persönlich, sondern verlieh Wolff, Schleue und Pianist Sebastian Zarzutzki auch einen Königsorden. Darüber zeigte sich Intendantin Jahnke so begeistert, dass sie erneut die Bühne betrat, zum Mikro griff und das Königspaar dazu bat. Gerd Philipp Sassenrath lobte nicht nur mit launigen Worten die vorangegangene Aufführung, sondern zeigte sich überhaupt als Freund des Landestheaters.

Er habe zusammen mit seiner Frau die Inszenierung "King's Speech" gesehen, erzählte er und fügte schmunzelnd hinzu: "Ich habe zu Hause auch viel geübt." Er beließ es nicht bei den Orden für die Schauspieler, sondern übergab jeweils einen auch an Jahnke und Rulfs für ihre Verdienste um die Neusser Kultur - und an Münsterkantor Joachim Neugart, der das Festhochamt in St. Quirin musikalisch gestaltet hatte.

hbm

Quelle: NGZ
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