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Rhein-Kreis Neuss
Weniger Firmen und Verbraucher in Finanznöten

Rhein-Kreis Neuss. Weniger Unternehmen und Privatleute im Rhein-Kreis als erwartet waren im dritten Quartal dieses Jahres von der Zahlungsunfähigkeit bedroht.

Die Zahl der Insolvenzen ist in diesem Zeitraum deutlich zurückgegangen, wie aus einer gestern vorgelegten Statistik des Landesamtes it.NRW hervorgeht. Von Anfang Juli bis Ende September gab es insgesamt 149 Anträge auf Insolvenzeröffnung im Rhein-Kreis, 10,8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2014. Davon kamen 37 Insolvenzanträge von Unternehmen und 87 von Privatleuten. Im Jahresvergleich ist die Zahl der Insolvenzen aber in etwa konstant geblieben.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres gab es kreisweit bisher 516 Insolvenzverfahren, das waren zwölf mehr als im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Firmenpleiten kreisweit deutlich um 15,2 Prozent auf 217 Fälle zurückgegangen. Die allgemeine Erwartung war, dass sich dieser Trend aufgrund guter Konjunkturdaten in diesem Jahr fortsetzt. Das war in den ersten neun Monaten aber nicht der Fall. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen wuchs in den ersten drei Quartalen leicht um fünf Fälle, die der ehemals Selbstständigen auf 68 Fälle (plus zwölf).

(angr)
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